Prinz Harry: Er betitelt sein Leben als "amerikanischen Traum", doch ein Wermutstropfen bleibt

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Prinz Harry und Herzogin Meghan besuchten die "Salute to Freedom 2021"-Gala in New York, um den Veteranen des US-Militärs ihren Respekt und Dank entgegenzubringen. Dabei sprach Harry seine Entscheidung, in die USA auszuwandern, an und wie sehr sich sein Leben verändert hat.

Prinz Harry
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© Theo Wargo

Prinz Harry, 37, hat eine ganz besondere Verbindung zum Militär. Er selbst diente Jahre für die britische Armee, war unter anderem zweimal in Afghanistan stationiert. Bei seinem Besuch der "Salute to Freedom 2021"-Gala in New York betonte der Royal seine Ehrfurcht für alle Veteranen und wie seine eigenen Erfahrungen ihn als Menschen prägten.

Prinz Harry: "Ich lebe jetzt seit fast zwei Jahren in den USA. Ich muss sagen ..."

"Es ist wunderbar, ein Jahrzehnt nach meinem letzten Besuch wieder auf der USS Intrepid zu sein – und seitdem hat sich viel verändert", erklärte Prinz Harry in seiner Ansprache, bevor er fünf Veteranen und Militärfamilien die Intrepid Valor Awards überreichte. Diese Auszeichnungen des Intrepid Sea, Air & Space Museums in New York werden an herausragende Persönlichkeiten überreicht, um ihren Einsatz zu würdigen. "Dazu gehören nationale und internationale Staatsoberhäupter, führende Militärs und Unternehmen, gewählte Vertreter und herausragende Bürger", heißt es auf der offiziellen Homepage des Museums.

Der Royal nutzte die Gelegenheit der Überreichung, um sein neues Leben ins Scheinwerferlicht zu rücken, war dabei allerdings auch zu Scherzen aufgelegt. "Erst letzte Woche habe ich eine Fahrt mit dem Oscar Mayer Wienermobil gemacht – das ist der amerikanische Traum", so der Enkel von Queen Elizabeth, 95. Auch wenn seine Fahrt in einem Hot-Dog-Auto sicher als Witz gedacht war, lässt Prinz Harry keine Zweifel daran, dass sein Umzug in die USA die richtige Entscheidung für ihn war.

Prinz Harry betont die Verbundenheit Großbritanniens zu den Vereinigten Staaten von Amerika

Knapp zwei Jahre ist es her, dass Herzogin Meghan, 40, und ihr Mann sich dazu entschlossen, London hinter sich zu lassen und sich in Kalifornien ein neues Leben aufzubauen. Eine Zeit, in der Prinz Harry offenbar Schlüsse gezogen hat: "Ich muss sagen, wenn ich sehe, wie Sie all jene unterstützen, die sich in Gefahr begeben, um unsere Freiheiten zu verteidigen, dann ist das bemerkenswert und ich habe großen Respekt davor." Seine Gefühle würden ihn an "die Ehrfurcht, die wir Briten auch für unser Militär empfinden", erinnern.

Aufgrund seiner Entscheidung, die Königsfamilie als Senior Royal zu verlassen, musste Harry seine militärischen Titel ablegen. Der Abend in New York verdeutlicht, wie schmerzhaft besonders dieser Punkt für ihn noch immer sein muss. Auch wenn es dem Prinzen nicht mehr gestattet ist, seine Titel zu nutzen, ließ er es sich nicht nehmen, vier Medaillen und das Kreuz des Royal Victorian Order bei der Veranstaltung zu tragen.

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk


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