Prinz Harry : Prinz Harry hat einen neuen Job in San Francisco

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Auch Prinz Harry muss etwas für sein Geld tun: Der Ehemann von Herzogin Meghan arbeitet ab sofort als "Chief Impact Officer" für das Startup "BetterUp".

Prinz Harry
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"Ich möchte helfen, Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen", antwortet Prinz Harry, 36, in einer E-Mail auf die Frage von "The Wall Street Journal", warum er den Job bei "BetterUp" angenommen hat. "Proaktives Coaching bietet endlose Möglichkeiten für die persönliche Entwicklung, erhöhtes Bewusstsein und ein rundum besseres Leben."

Fokus auf mentale Gesundheit

In seiner Rolle als "Chief Impact Officer" übt der Herzog von Sussex eine Art Geschäftsführer-Tätigkeit aus. "Ich bin wirklich aufgeregt, dem BetterUp-Team und der Community beizutreten! Danke, dass ich dabei sein darf", schreibt Prinz Harry nun auf der Website des Unternehmens. "Als BetterUp's erster Chief Impact Officer ist es mein Ziel, kritische Dialoge über psychische Gesundheit anzustoßen, unterstützende und mitfühlende Gemeinschaften aufzubauen und eine Umgebung für ehrliche und verletzliche Gespräche zu fördern. Und ich hoffe, dass ich Menschen dabei helfen kann, ihre innere Stärke, Belastbarkeit und Zuversicht zu entwickeln", erklärt der 36-Jährige weiter. Er will das Bewusstsein für mentale Gesundheit vorantreiben, die Visionen und Plattformen von "BetterUp" mitgestalten sowie die globale Community von "BetterUp" erweitern.

Zur Erklärung: "BetterUp" ist eine Coaching-Plattform, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein personalisiertes und professionelles Coaching anbietet. Die Plattform wurde von führenden Verhaltenswissenschaftlern, Forschern und Technologen entwickelt, um Managern zu helfen, Teams besser zu führen, fördern und beruflich sowie privat zu inspirieren.

Keine Details über Prinz Harrys Arbeitsvertrag

Die Position des "Chief Impact Officers" ist in der Unternehmenswelt relativ selten, nur wenige Unternehmen beschäftigen Personen unter diesem Titel. Der Posten ist eher im Non-Profit-Bereich, bei Organisationen wie "Amnesty International USA" und "United Way", üblich.

"Es ist eine bedeutungsvolle und gehaltvolle Rolle", sagt Alexi Robichaux, CEO von "BetterUp", der Prinz Harry laut eigener Aussage durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt hat. Die Gespräche rund um Harrys neuen Posten sollen bereits im Herbst vergangenen Jahres begonnen haben, verrät der CEO weiter. Und auch Prinz Harry spricht über die erste Begegnung mit dem Geschäftsmann: "Als ich Alexi zum ersten Mal traf, erkannten wir sofort eine gemeinsame Leidenschaft dafür, anderen zu helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen."

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Ihre Termine und Auftritte

Robichaux lehnt es hingegen ab, sich zu Prinz Harrys Entlohnung zu äußern und gibt keine Details seines Arbeitsvertrags bekannt. Er erklärt aber, dass Harry dem Führungsteam des Unternehmens auch als "Officer of the Corporation" beitreten wird. Das bedeutet: Prinz Harry wird kein Team führen oder direkte Angestellte haben, aber er wird einige Zeit im Hauptsitz des Unternehmens in San Francisco verbringen – sobald das aufgrund der Coronapandemie wieder möglich ist – und an diversen Meetings teilnehmen. Es wird auch erwartet, dass Harry auf speziellen Firmenveranstaltungen erscheint.

Harrys Geschichte begeistert das Startup

Prinz Harry spricht schon seit vielen Jahren über seine persönlichen Kampf mit Trauer und psychischen Problemen – einer der Gründe, wieso sich die Führungskräfte von "BetterUp" von ihm und seiner früheren Arbeit als Mitglied der königlichen Familie angezogen fühlen. Man erhoffe sich, dass Harry eine andere Perspektive in das Unternehmen einbringe werde, sagt Alexi Robichaux. Vor allem die militärische Erfahrung des Herzogs sei eine weitere, wichtige Stärke. "Er hat einen ganz anderen Hintergrund als andere Führungskräfte, so Robichaux. Und: Prinz Harrys Ehefrau Herzogin Meghan, 39, sprach im großen Oprah-Interview überraschend offen über Suizidgedanken während ihrer Zeit im Palast.

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Nach seiner Gründung im Jahr 2013 ist "BetterUp" schnell gewachsen. Das Unternehmen verfügt über ein Netzwerk von über 2.000 Coaches, die Plattform wird mittlerweile von einer Reihe großer Unternehmen genutzt, darunter "Hilton Worldwide Holdings Inc." und "Chevron Corp." und macht Umsätze im mehrstelligen Milliardenbereich.

Verwendete Quellen: wsj.com, betterup.com