Prinz Harry + Herzogin Meghan: Offizielles Statement: Palast reagiert auf Interview

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Nach dem Oprah-Interview von Herzogin Meghan und Prinz Harry meldet sich der Buckingham Palast in London zu Wort.

Rassismus-Vorwürfe, Selbstmordgedanken und Details zur zerrütteten Familienbeziehung sind nur drei der Themen, mit denen Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, am 7. März im Gespräch mit Oprah Winfrey, 67, für Aufsehen sorgten. Nun meldet sich das Königshaus zu Wort.

Das ist das Palast-Statement zu Herzogin Meghan und Prinz Harry



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"Die ganze Familie ist erschüttert darüber, zu erfahren, wie herausfordernd die letzten Jahre für Harry und Meghan gewesen sind. Die angesprochenen Themen, insbesondere das der Hautfarbe, sind beunruhigend. Während manche Wahrnehmungen abweichen, wird das Thema sehr ernst genommen und im familiären Kreis privat besprochen. Harry, Meghan und Archie werden für immer geliebte Mitglieder der Familie bleiben."

Warum hat der Palast zunächst geschwiegen?

Wenn es stimmt, was die britische Presse schreibt – dass die Royals vorab nichts über den Inhalt des Oprah-Talks wussten – mussten die Anschuldigungen erst einmal gehört, verarbeitet, untersucht und intern besprochen werden.

Ein Insider sage CNN zudem: "Es war uns wichtig, jede Antwort vor der Herausgabe sorgfältig zu prüfen. Und natürlich bedeutete die Veröffentlichung heute, dass die Zuschauer in Großbritannien zuerst die Möglichkeit hatten, das Interview, wenn sie wollten, zu sehen." [Anmerkung der Redaktion: Das Interview wurde in Großbritannien am Abend des gestrigen 8. März ausgestrahlt].

Dazu kommt: Die von Prinz Harry und Herzogin Meghan angesprochenen Themen gehen weit über Familienangelegenheit hinaus. Sie bedrohen den Ruf der Monarchie. Die Queen ist das Oberhaupt der Commonwealth of Nations, einem Verbund aus 54 Staaten. Viele Menschen in den Mitgliedsstaaten sind People of Colour. Die Behauptung, dass jemand in der Königsfamilie rassistisches Gedankengut hat, greift die Integrität der Royals aufs Empfindlichste an.

Auch der Umstand, dass der suizidgefährdeten Meghan angeblich nicht geholfen wurde, konnte der Palast unmöglich unkommentiert lassen. "Niemals beschweren, niemals erklären" – diese goldene Kommunikationsregel ist in diesem Fall außer Kraft gesetzt.

Verwendete Quellen: twitter.com