Leidet Prinz Harry an dem "Prinz Andrew Komplex"?

·Lesedauer: 3 Min.

So richtig wohl fühlt sich Prinz Harry aktuell offenbar nicht in seiner Haut. Der Royal fürchtet, seinen Stellenwert zu verlieren. Nun heißt es für den Enkel von Queen Elizabeth fleißig Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Prinz Harry
Hat Prinz Harry Angst an Bedeutung zu verlieren? (Bild: Gala)

Leidet Prinz Harry, 36, an dem sogenannten "Prinz Andrew Komplex"? Der jüngere Bruder von Prinz William 39, soll aktuell mehr denn je befürchten, an Bedeutsamkeit zu verlieren und ähnlich wie sein Onkel in der königlichen Hackordnung nach unten zu rutschen. "Harry hatte es immer eilig, 'Einfluss' zu erzielen, weil er denkt, dass er eine begrenzte Haltbarkeit hat, bevor die Öffentlichkeit mehr von George und seinen Geschwistern hören möchte", behauptet ein Freund des Royals gegenüber der "Sunday Times". Harry mache sich nun Sorgen, dass er dann einen ähnlichen Stellenwert wie Prinz Andrew, 61, haben werde. 

Der Royal versteht es, Aufmerksamkeit zu erregen

Tatsächlich scheint sich der ehemalige Senior Royal seit seinem Rückzug aus dem britischen Königshaus lautstark auf andere Weise Gehör zu verschaffen. Sein jüngster Coup ist die Ankündigung seiner Memoiren, die Ende 2022 – noch im Jahr des Platin-Jubiläums seiner Großmutter als Monarchin – veröffentlicht werden sollen. Eine Nachricht, die nach dem aufsehenerregenden Interview mit der US-Talkshow-Legende Oprah Winfrey, 67, und weiteren öffentlichen Plaudereien wahre Schockwellen bei seiner Familie erzeugt haben muss. 

Fakt ist: Prinz Harry gibt Gas. Wie am 24. Juli 2021 bekannt wurde, wird es nicht bei einem Buch bleiben. Sein Verlag erwartet von seinem blaublütigen Autoren insgesamt vier Veröffentlichungen. Die königliche Familie wird also erst einmal nicht mehr zum Luft holen kommen und vermutlich jedes Mal wieder angespannt darauf warten, ob es eine Attacke Richtung Buckingham Palast abzuwenden gilt.   

Lesen Sie auch: Prinz Harry - 10 Enthüllungen, die seine Royal-Beziehungen vollends zerstören würden

Nicht nur Prinz Harrys Familie zittert

Ob Harry seine Familie inzwischen über Inhalte seiner recht frühzeitig erscheinenden Lebenserinnerungen informiert hat, ist nicht bekannt. Seit einem Jahr arbeitet der Herzog von Sussex gemeinsam mit dem Pulitzer-Preisträger JR Moehring, 56, an seinem mit Spannung erwarteten Buch. Sein Verlag Penguin Random House steigert die Erwartungen mit der Erklärung, dass der royale Autor "zum allerersten Mal einen endgültigen Bericht über die Erfahrungen, Abenteuer, Verluste und Lektionen" teilen würde, die ihn geprägt haben. Prinz Harry selbst kündigt eine "akkurate und völlige ehrliche" Darstellung seines Lebens an. 

Ein Versprechen, das im Königshaus von einigen bezweifelt wird. Man befürchtet, dass sich Harrys "Wahrheit" als höchst einseitige Darstellung seiner Erfahrungen herausstellen wird und die Spannungen innerhalb der Familie auf ein neues Level bringen könnte. 

Doch nicht nur die königliche Familie zittert. Auch alte Freunde des Prinzen sollen bereits alarmiert sein und befürchten, Harry könnte sie mit Geschichten aus der gemeinsamen Zeit in Verlegenheit bringen. "Es besteht die Befürchtung, dass er Details seiner feierfreudigen Jugend preisgeben wird", bringt ein Freund des Neu-Autors die Ängste der früheren Kumpel gegenüber "Daily Mail" auf den Punkt. Einige von ihnen sollen bereits Warnschüsse in Richtung des Royals abgegeben und angedeutet haben, dann ebenfalls mit ihren Erlebnissen mit dem Queen-Enkel an die Öffentlichkeit zu gehen. Ein weiterer Kumpane aus alten Zeiten deutet unheilvoll an: "Harrys Kumpels sind ihm treu geblieben… bis jetzt."

So scheint es, dass Prinz Harry noch lange nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird. Vier Bücher garantieren ihm in den kommenden Jahren spannungsgeladene Aufmerksamkeit. (Verwendete Quelle: thetimes.co.uk, dailymai.co.uk)

Im Video: Prinz Harry und Herzogin Meghan - Lilibet fehlt auf der Liste der Thronfolger

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.