Prinz Harry: Nach Oprah-Interview: Erste Fotos von Prinz Harry

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Während das Oprah-Interview weiterhin für internationale Schlagzeilen sorgt, radelt Prinz Harry durch die Straßen seiner neuen Wahlheimat Montecito. Vermutlich, um den Kopf freizubekommen?

Strampeln für den guten Zweck: Prinz Harry bei einer kleinen Radtour 2019 während eines offiziellen Besuches in Den Haag, Niederlanden, 2019. In Amerika ist er jetzt mit einem Elektrofahrrad unterwegs. 
Strampeln für den guten Zweck: Prinz Harry bei einer kleinen Radtour 2019 während eines offiziellen Besuches in Den Haag, Niederlanden, 2019. In Amerika ist er jetzt mit einem Elektrofahrrad unterwegs.

Man muss zweimal hinschauen, um Prinz Harry zu erkennen: Der 36-Jährige trägt eine legere Jogginghose von Adidas, "New-Balance"-Turnschuhe und einen dunklen Kapuzenpullover. Sein Gesicht verdeckt er mit einer Kappe der Veteranenvereinigung "The Mission Continues", einer großen Sonnenbrille sowie einem coronabedingten Mund-Nasen-Schutz.

Unentdeckt versucht er, mit seinem Elektrofahrrad durch den Verkehr von Montecito, seiner neuen Heimat, zu radeln – gefolgt von einem Sicherheitsteam in einem schwarzen Geländewagen. Doch einen Prinzen erkennen auch die Paparazzi aus Hollywood. Das beweisen Fotos, die "Daily Mail" exklusiv vorliegen.

Prinz Harry: Undercover durch Montecito

Es sind die ersten Fotos, die Prinz Harry nach dem explosiven Interview mit Talk-Masterin Oprah Winfrey, 67, zeigen. Seitdem vergeht kein Tag, an dem er und Ehefrau Herzogin Meghan, 39, nicht in den Schlagzeilen sind. Das Ehepaar hat der Royal Family schwere Vorwürfe gemacht, die das britische Königshaus seitdem belasten: Es geht um Rassismus, mangelnde Unterstützung und zerrüttete Familienverhältnisse.

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"The Show must go on"

Doch wie heißt es so schön? "The Show must go on". In Großbritannien sowie in Kalifornien. Während Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 38, tapfer einen Termin nach dem anderen absolvieren, verschicken Harry und Meghan Briefe an Organisationen, die sie unterstützen. Und demonstrieren subtil eine weitere Abkehr vom Königshaus: Auf einem Brief, den Meghan anlässlich des Weltfrauentages an die "Robert Clark School" im britischen Dagenham schrieb, ist statt des royalen Monogramms ein neues Logo zu sehen – Erinnerungen an royale Zeiten müssen weichen, das Ehepaar setzt nun voll und ganz auf seine Stiftung "Archewell".

Queen Elizabeth ist "traurig" wegen des Interviews

Wie britische Medien aktuell berichten, ist Queen Elizabeth, 94, wegen des Enthüllungsinterviews "nicht sauer" auf ihren Enkelsohn – vielmehr stimme es sie "traurig", dass er sich gezwungen sah, diesen Weg zu gehen. Vielleicht fassen sich Harry und Meghan ein Herz und hören auf den Rat von Michelle Obama, 57. "Ich bete einfach, dass es Vergebung gibt, dass es Klarheit und Liebe und eine Lösung an einem bestimmten Punkt gibt", sagte die ehemalige First Lady in einem Interview. "Denn es gibt nichts Wichtigeres als die Familie."

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk