Prinz Harry + Prinz Andrew: Royal-Experten stinksauer auf Prinz Andrew und Prinz Harry

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Vor dem Abschied von Prinz Philip am 17. April 2021 auf Schloss Windsor gibt es Unmut in Vereinigten Königreich. Grund ist der Dresscode.

Prinz Andrew und Prinz Harry
Prinz Andrew und Prinz Harry

Queen Elizabeth, 94, hat entschieden: Kein Mitglied der Royal Family wird zur offiziellen Trauerfeier für Prinz Philip eine Uniform tragen – und das, obwohl der Verstorbene bis 1951 selbst diente und dem Militär auch als Prinzgemahl eng verbunden war. Und auch davon abgesehen gilt: Die Royals und das Militär, das ist eine lange und sehr wichtige Beziehung. Die Queen ist Oberbefehlshaberin der britischen Streitkräfte, hat sich im Zweiten Weltkrieg beim Auxiliary Territorial Service als Mechanikerin ausbilden lassen. Zwei ihrer Kinder – Prinz Charles, 72, und Prinz Andrew, 61 – sowie zwei ihrer Enkel – Prinz William, 38, und Prinz Harry, 36 – haben gedient.

Prinz Harry und Prinz Andrew tragen keine Uniform – und deshalb auch alle anderen Royals nicht

Bei familiären wie dienstlichen Festivitäten tragen die Royals ihre Uniformen – so ist es Tradition – stolz zur Schau. Bei Prinz Philips Trauerfeier ist das anders, weil Prinz Harry und Prinz Andrew (der eine endgültig, der andere temporär) aus dem Dienst für das Königshaus ausgeschieden sind. Durch die Intervention der Queen müssen sich beide nun nicht der Unannehmlichkeit stellen und als einzige Senior Royals ohne Uniform auflaufen. Alle tragen einen Anzug. Während Prinz Harry wegen des Megxit' seine militärischen Ehrentitel aufgeben musstet, pausiert Andrew wegen des Skandals um seine Verbindung zu Jeffrey Epstein.

Royal-Experten macht das sauer.

Böse Kommentare über Prinz Harry und Prinz Andrew

Dan Wootton, Kolumnist bei "Daily Mail"

"Es ist eine Schande, dass die Bedürfnisse des bockigen Prinzen Harry und die des FBI vermeidenden Prinzen Andrew das Leben von Prinz Philip überschatten. Deshalb stinkt die Entscheidung aller Royals, am Samstag Anzüge anstelle von Militärkleidung zu tragen, zum Himmel."

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Jennie Bond, ehemalige Royal-Kommentatorin von BBC, sagt "Sky News":

"Die Queen muss einem leid tun, weil sie die Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten ihrer Familie regeln muss [...]. Harry wäre es peinlich, keine Militäruniform tragen zu können. Über all diese Dinge muss sie jetzt nachdenken".

Angela Levin (traf Prinz Harry für ihr Buch "Gespräche mit einem Prinzen") twittert:

"Wegen der Trotzanfälle von Prinz Andrew und Harry wird am Samstag keiner der königlichen Familie Militäruniformen tragen [...]. Ihr Verhalten ist beschämend. Bei der Beerdigung geht es nicht um sie. Handlungen haben Konsequenzen." Später fügt Levin hinzu: "Hat unsere Königin mit 94 nicht viel mehr zu bewältigen, als zu entscheiden, was männliche Familienmitglieder für die Beerdigung ihres verehrten Mannes anziehen sollen?"

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Es gibt auch Verständnis

Nicht jeder denkt so hart über Prinz Harry und Prinz Andrew wie die oben Genannten. Robert Jobson vom "Evening Standard" befürwortet in der Talkshow "The Royal Beat", dass Harry und Andrew eine Uniform tragen. Beide hätten immerhin "ihrer Königin und ihrem Land an vorderster Front gedient", begründet er seine Meinung. Peter Hunt, früher Journalist bei der BBC, meint auf Twitter: "'Uniform'-Gate könnte umsichtige Royals dazu veranlassen, über die Fehler nachzudenken, die sie gemacht haben, als sie Prinz Harrys militärische Titel entfernten und die Tür für Harry und Meghan geschlossen haben – anstatt sie leicht anzulehnen."

Verwendete Quelle: twitter.com