Prinz Harry : Prinz Harry: Vom Vorzeige-Royal zu Nummer 2 hinter Meghan

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Ein Jahr ist es her, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan den sogenannten Megxit vollzogen. Zeit, Bilanz zu ziehen.

  Herzogin Meghan und Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry

Zur Vorbereitung der 2018 erschienenen Biographie "Harry: Conversation with the Prince" durfte Angela Levin Prinz Harry, 36, zum Vier-Augen-Gespräch im Kensington Palast treffen und ihn 15 Monate bei Auftritten begleiten. Im Januar 2020 gaben der Prinz und Herzogin Meghan, 39, bekannt, sich aus dem Königshaus zurückzuziehen. Levin wurde zu einer der schärfsten Kritikerinnen des Paares. Nachzulesen ist das unter anderem in einem aktuellen Online-Kommentar der Zeitung "The Telegraph".

Prinz Harry: Vom Vorzeige-Royal zum "Schatten-Prinz"

Während Meghan in ihrem Heimatland aufblühe und durch die Verbindung mit der Königsfamilie etliche neue Chancen erhalte, sei Harry "ein Schatten seines früheren Ichs" geworden, meint Levin. Sie ergänzt: "Er scheint sein Leben als Macher verworfen zu haben, um ein naiver Gutmensch zu werden." Früher, da sei Harry außerordentlich zugänglich, selbstbewusst und talentiert gewesen, mit Menschen jeden Alters und jeden Typs sofort ins Gespräch zu kommen. Doch von diesen royalen Star-Qualitäten sei heute kaum mehr etwas zu sehen. Harry hab sich "in seinem Multi-Millionen-Dollar-Anwesen in Kalifornien verschanzt und vermittelt den Eindruck, unerreichbar zu sein.“ Vor allem in der Coronapandemie sei das ein enttäuschendes Signal, so Levin.

Herzogin Meghan ist die Nummer eins

Prinz Harry sei zwar nicht der erste Mann, der "von einer schönen Frau mit einer anderen Agenda, besessen ist" und diese Agenda "sanftmütig als seine eigene annimmt", schreibt Angela Levin - um dann einen empfindlichen Seitenhieb auszuteilen. Im Hinblick auf Prinz Harrys problematisches Schicksal, sich als jüngeres Kind von Prinz Charles, 72, William stets unterordnen zu müssen, urteilt sie:

Während Harry es ablehnte, 'der Ersatz' für Prinz William zu sein, scheint er zu akzeptieren, hinter Meghan Zweiter zu sein.

Am 31. März endet eine zwölfmonatige Überprüfungsphase, die Prinz Harry und Queen Elizabeth als eine der Megxit-Konditionen vereinbart haben. Dann werden auch sie Bilanz ziehen: Was lief gut, was lief schlecht seit dem Neustart der Sussexes? Und welche Konsequenzen werden daraus gezogen? Ein Moment, auf den die Öffentlichkeit mit Spannung wartet. "Vielleicht erkennt Harry, dass das Royal-Sein für immer ist, die Berühmtheit jedoch nicht", beendet Angela Levin ihren Kommentar im "Telegraph" bedeutungsschwanger.

Verwendete Quelle:The Telegraph