Prinz Harry: Royal-Expertin vermutet: Prinz Harry fühlt sich einsam

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Nach dem Oprah-Winfrey-Interview meldeten sich viele Freunde und Weggefährten von Herzogin Meghan zu Wort, um die ehemalige Schauspielerin zu verteidigen. In diesem Zusammenhang fällt auf: Bisher bekam Prinz Harry kaum Rückendeckung von seinen Freunden.

Prinz Harry
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Im Gespräch mit Oprah Winfrey, 67, packten sowohl Herzogin Meghan, 39, als auch Prinz Harry, 36, schonungslos aus. Sie sprach unter anderem über ihreSelbstmordgedanken und über rassistische Aussagen, die im britischen Königshaus über ihren Sohn Archie, 1, gefallen seien sollen. Er wiederum gab an, zu wenig Unterstützung von seiner Familie und aktuell kein gutes Verhältnis zu seinem Vater Prinz Charles, 72, und seinem Bruder Prinz William, 38, zu haben.

Prinz Harry: Seine Freunde schweigen zum Oprah-Winfrey-Interview

Nach dem Interview erntete das Paar nicht nur Lob, sondern auch viel Kritik. Doch Meghan konnte sich immerhin auf die Unterstützung ihrer Freunde verlassen, die in mehreren Statements – vor allem via Social Media – ein positives Bild von ihr zeichneten. Aber wo sind Harrys Freunde? Bisher meldete sich nur sein ehemaliger Soldaten-Kumpel Dean Scott zu Wort. "Wenn man sieht, dass etwas nicht richtig ist und angesprochen werden muss, dann muss es angesprochen werden, sonst ändert sich nichts", lobte der Autor und ehemaliger Soldat der Spezialeinheit gegenüber "LBC" den Mut von Meghan und Harry.

Dass sich bisher kaum Freunde von Harry zu dem Interview geäußert haben, ist auch Royal-Expertin Daniela Elser aufgefallen. Sie bemerke eine "auffallende Stille", wird sie vom "Mirror" zitiert und überlegt weiter: "Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für ein oder zwei ehemalige Eton-Freunde mit Erlaubnis ein paar nette Sätze sagen könnten, damit die Briten verstehen, was ihr ehemals geliebter Königssohn aktuell durchmacht."

These von Daniela Elser: Prinz Harry fühlt sich in Los Angeles einsam

Doch das ist bisher nicht geschehen. Aufgrund dieses Umstands stellt die Journalistin folgende These auf: Fühlt sich der 36-Jährige momentan vielleicht einsam? Sie stützt ihre Vermutung auf die Tatsache, dass Harry mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn in Los Angeles, also weit weg von seiner Heimat, lebt und die Beziehungen zu seiner Familie zerbrochen sind. Die Corona-Pandemie macht es ihm noch dazu grade schwer, seine Familie in England zu besuchen. In der Vergangenheit war außerdem wiederholt in der britischen Presse berichtet worden, dass Harry sich von seinen Freunden abgewandt habe.

Außerdem zieht sie einen interessanten Vergleich zwischen Harrys Leben in den USA und Meghans Leben in England: "Als Meghan 2017 nach London zog, war sie nicht mehr in ihrem sozialen Umfeld verankert [...] und litt unter einer zunehmenden Isolation. Passiert das momentan umgekehrt wieder?"

Verwendete Quelle: mirror.co.uk