Prinz Harry: Selbstquarantäne für Opa Philip

Moritz Piehler
·Freier Autor
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Enkel Harry und sein Großvater scherzen beim Geburtstag der Queen auf dem Balkon des Buckingham Palace (Bild: REUTERS/Toby Melville)
Enkel Harry und sein Großvater scherzen beim Geburtstag der Queen auf dem Balkon des Buckingham Palace (Bild: REUTERS/Toby Melville)

Der Gesundheitszustand von Prinz Philip hat sich anscheinend verschlechtert. Um schnell bei seinem Großvater sein zu können, hat sich Prinz Harry nun in den USA in die Isolation begeben.

Prinz Harry und Herzogin Meghan mögen sich aus der offiziellen royalen Rolle zurück gezogen haben. Doch Teil der Familie sind sie natürlich weiterhin. Und als dieser sorgt sich Harry um seinen 99-jährigen Opa. Prinz Philip war am Dienstag ins Krankenhaus eingewiesen worden, nachdem er gesundheitliche Beschwerden hatte. Nun befürchtet die Familie, dass sich der Zustand des Duke of Edinburgh weiter verschlechtern könnte. 

Im Privatjet zur Familie

Um im Notfall schnell nach England reisen zu können, hat sich Harry nun in seiner neuen Heimat im kalifornischen Küstenort Montecito gemeinsam mit seiner Frau Meghan und ihrem einjährigen Sohn Archie in freiwillige Selbstquarantäne begeben. Wie der britische Mirror berichtet, steht ein Privatflugzeug bereit, um Harry jederzeit über den Atlantik zu fliegen. Wie andere Reisende auch, müsste sich der 36-Jährige vor der Ausreise und bei der Einreise auf den Coronavirus testen lassen. Die USA gehören wegen der hohen Infiziertenzahlen zu den Ländern, die in Großbritannien auf einer roten Liste stehen. Das bedeutet normalerweise, dass Einreisende mindestens elf Nächte in einem Hotel in Quarantäne gehen müssen.

Sonderregelung für die Royals

Für Mitglieder der königlichen Familie gibt es -ähnlich wie bei der Immunität von Diplomaten- aber eine Ausnahmeregel. Sollte Harry einen negativen Test vorlegen können, ist er von der Einreise-Quarantäne befreit. Wie eine ungenannte Quelle dem Mirror bestätigte, lässt sich Prinz Harry täglich über den Zustand seines Großvaters informieren um schnell reagieren zu können. Ob ihn seine Frau begleiten wird, ist nicht klar. Herzogin Meghan ist im fünften Monat mit dem zweiten Kind des Paares schwanger und würde womöglich die Reise nach England nicht riskieren. Aus dem Palast lässt man derweil verlauten, dass es dem Prinzgemahl gut ginge, die Einweisung sei lediglich als Vorsichtsmaßnahme auf Anraten des königlichen Leibarztes geschehen und die Symptome stünden nicht im Zusammenhang mit einer Covid19-Erkrankung. Im Juni würde Prinz Philip seinen 100. Geburtstag feiern.