Prinz Harry und sein Doppelgänger

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Nachdem das britische Königshaus zumindest in Grundzügen den Rückzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan geklärt hat, stellt sich die Frage, womit das junge royale Paar in Zukunft seine Brötchen verdienen wird. Dank eines Doppelgängers des Prinzen hätten wir da eine Idee ...

Prinz Harry hat einen Doppelgänger, der ihm verblüffend ähnlich sieht (Bild: Getty Images)

Der Haarschnitt samt Farbe, der Bart, die Statur und dieser Blick, dem trotz der Konzentration auch etwas Schelmenhaftes innezuwohnen scheint – beim Anblick dieser Werbung für eine Online-Stellenbörse in der Londoner U-Bahn drängt sich einem tatsächlich der Gedanke an Prinz Harry auf:

Zum Plakat von ratedpeople.com samt dem Satz ”Sie suchen einen geprüften Handwerker in ihrer Nähe?” schrieb eine Twitter-Userin: ”Nun, Prinz Harry hat definitiv sehr schnell einen neuen Job gefunden.“

Ein Prinz, der auch mal überrascht

Später entschuldigte sie sich, weil ein paar Stunden zuvor tatsächlich schon ein anderer User denselben Witz getwittert hatte:

Der Tweet wurde natürlich zahlreich kommentiert. ”Er ist wirklich ein praktisches Kerlchen“, schrieb ein User, ein anderer: ”Schön zu sehen, dass er so schnell finanziell unabhängig wird“ und noch ein weiterer: ”Hätte nicht gedacht, dass er diesen Weg einschlagen wird.“

Der Start ins neue Leben ist kostspielig

Dass Harry in Zukunft als Handwerker arbeitet ist wohl nicht die wahrscheinlichste Möglichkeit. Und doch muss sich der Prinz, der sich zum Wohle seiner neuen Familie in Form von Herzogin Meghan und Sohn Archie zumindest so weit vom britischen Königshaus losgesagt hat, dass die drei ein selbstbestimmteres Leben in Kanada führen können, tatsächlich eine neue Tätigkeit suchen.

Brauchen Harry und Meghan bald wirklich einen Job, um ihren Lebensstandard weiter finanzieren zu können? (Bild: Reuters)

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Anders als bisher bekommt die Familie in Zukunft keine Zuschüsse mehr aus Staatsmitteln erhalten. Zudem haben sie bereits zugesagt, die 2,8 Millionen Euro zurückzuzahlen, die die Renovierung ihres bisherigen Hauptdomizils Frogmore Cottage im Park von Windsor Castle gekostet hat. Das dort beschäftigte Personal wurde bereits entlassen. Und auch ihr neues Anwesen in Kanada, in dem sie bereits Weihnachten verbracht haben, ist nicht gerade ein Schnäppchen. Die Villa namens ”Mille Fleurs“ auf Vancouver Island gehört einem russischen Oligarchen und verfügt über fünf Schlaf- und acht Badezimmer, einen Weinkeller, ein zweistöckiges Wohnzimmer und zwei Privatstrände.

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Erlaubt ist alles, was nicht mit den Werten des Königshauses kollidiert

Wirkliche Geldsorgen dürften die Royals aber trotzdem nicht haben. Schließlich war Herzogin Meghan vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry als Schauspielerin erfolgreich und könnte wieder in ihren Beruf einsteigen. Zudem wären die beiden auch als Redner sicher gefragt oder könnten zum Beispiel einen lukrativen Vertrag über ein Buchprojekt abschließen. Die einzige Auflage, die sie von Seiten des britischen Königshauses haben, ist, dass sie mit ihrer Arbeit die Werte der Queen achten, berichtete die BBC. Der Spielraum dürfte also groß genug sein.

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