Prinz Philip (†99): Barack Obama widmet Prinz Philip rührende Zeilen

·Lesedauer: 8 Min.

Trauer um Prinz Philip: Der Ehemann der Queen ist mit 99 Jahren auf Schloss Windsor verstorben. Die Welt kondoliert.

Barack Obama wird Prinz Philip "schmerzlich vermissen"

Als wir Seine Königliche Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, zum ersten Mal trafen, standen er und Ihre Majestät Königin Elizabeth II. bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert auf der Weltbühne – sie empfingen Staatsoberhäupter wie Churchill und Kennedy; Mandela und Gorbatschow. Als zwei Amerikaner, die an Paläste und Pomp nicht gewöhnt waren, wussten wir nicht, was uns erwartet" – so beginnt der emotionale Post von Barack Obama, 59, zum Tod von Prinz Philip.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

"Wir hätten uns keine Sorgen machen müssen. Die Königin und Prinz Philip haben uns sofort mit ihrer Anmut und Großzügigkeit beruhigt [...]. Vor allem Prinz Philip war freundlich und warmherzig, mit einem scharfen Verstand und unfehlbar gutem Humor. Es war unsere erste Begegnung mit dem Mann hinter dem Titel, und in den Jahren danach ist unsere Bewunderung für ihn nur noch gewachsen. Wir werden ihn schmerzlich vermissen", schreibt Obama weiter. "Während die Welt um ihn trauert, senden wir unsere wärmsten Wünsche und unser tiefstes Mitgefühl an die Queen, ihre Kinder, Enkel und Urenkel sowie an alle, die diesen bemerkenswerten Mann kannten und liebten."

Britischer Premierminister Boris Johnson bedankt sich bei Prinz Philip

Boris Johnson, 56, "bedankt sich" bei Prinz Philip für ein "außergewöhnliches Leben und Werk". Der Premierminister schreibt, "die Gedanken unserer Nation müssen sich heute" an die Königin und ihre Familie wenden, die "nicht nur eine sehr geliebte und hoch angesehene Persönlichkeit des öffentlichen Lebens verloren haben, sondern auch einen hingebungsvollen Ehemann und einen stolzen und liebevollen Vater, Großvater und in den letzten Jahren großartigen Ur-Großvater".

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel in "großer Trauer"

"Der Tod von Prinz Philip erfüllt mich mit großer Trauer. Seine Freundschaft zu Deutschland, seine Geradlinigkeit und sein Pflichtbewusstsein bleiben unvergessen", lässt Bundeskanzlerin Angela Merkel, 66, anlässlich des Todes von Prinz Philip über ihre stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer, 48, ausrichten. "Unser aller Gedanken sind bei I.M. Königin Elizabeth und der königlichen Familie", so Kanzlerin Merkel weiter.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

US-Präsident Joe Biden gedenkt Prinz Philips Vermächtnis

Joe Biden, 78, wendet sich nach dem Tod von Prinz Philip mit persönlichen Worten an die britische Königsfamilie: "Prinz Philips Vermächtnis wird nicht nur durch seine Familie weiterleben, sondern auch in all den wohltätigen Unternehmungen, die er geprägt hat. Jill und ich behalten die Kinder, Enkel und Urenkel der Königin und von Prinz Philip sowie das Volk des Vereinigten Königreichs während dieser Zeit in unseren Herzen."

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Bürgermeister von London trauert um einen "außergewöhnlichen Mann"

Auch der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, 50, spricht der Royal Familie und insbesondere Queen Elizabeth, 94, sein Beileid aus. Er schreibt, dass wir heute einen "außergewöhnlichen Mann verloren haben", der "sein Leben dem öffentlichen Dienst und der Hilfe anderer gewidmet hat". Der Politiker ist sich sicher, dass das Erbe des Prinzen "London, Großbritannien und die ganze Welt" nachhaltig beeinflussen wird.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Archbishop of Canterbury Justin Welby betet für die Royal Family

Mit einem langen Abschiedsbrief nimmt auch der Archbishop of Canterbury, Justin Welby, Abschied von Prinz Philip. Prinz Philip "hat stets die Interessen anderer vor seine eigenen gestellt und damit ein herausragendes Beispiel für christlichen Dienst gegeben. Während seiner Marinekarriere, in der er mit Auszeichnung im Zweiten Weltkrieg diente, gewann er den Respekt seiner Kameraden als herausragender Offizier", so Welby. "Bei den Gelegenheiten, bei denen ich ihn traf, war ich immer beeindruckt von seiner offensichtlichen Lebensfreude, seinem wissbegierigen Verstand und seiner Fähigkeit, mit Menschen aus allen Schichten und Lebensbereichen zu kommunizieren. Er war ein Meister darin, Menschen zu beruhigen und ihnen das Gefühl zu geben, etwas Besonderes zu sein", heißt es weiter.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

"Ich schließe mich den vielen Menschen an, die für die Ehe Ihrer Majestät der Königin und Prinz Philip und für ihre Kinder, Enkel und Urenkel dankbar sind. Es war eine Ehe, die auf Freundschaft und gegenseitigem Respekt beruhte und vom gemeinsamen Glauben an Christus getragen wurde", schreibt der Archbishop of Canterbury. "Ich bete, dass Gott Ihre Majestät und den Rest der königlichen Familie in dieser Zeit trösten möge. Möge Seine Königliche Hoheit in Frieden ruhen und in Herrlichkeit auferstehen."

Außenminister Heiko Maas ist "tief betrübt"

Die Trauer um Prinz Philip ist auch im Nachbarland Deutschland groß. Außenminister Heiko Maas, 54, twitterte nur wenige Minuten nach der Todesnachricht: "Wir sind tief betrübt über den Verlust Seiner Königlichen Hoheit Prinz Philip. Unsere Gedanken und Gebete sind bei der königlichen Familie, dem Volk des Commonwealth und allen, die ihn sehr geliebt haben. Er lebte ein langes Leben im Dienst für sein Land."

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Jacinda Ardern kondoliert auf Instagram

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern, 40, teilt ihre Trauer auf Instagram: "Sehr traurige Nachrichten heute Abend. Ruhe in Frieden, Prinz Philip", schreibt die Politikerin und kondoliert Queen Elizabeth und der Royal Family im Namen der neuseeländischen Menschen sowie der Regierung.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Nicola Sturgeon erinnert an Prinz Philips Liebe zu Schottland

Nicola Sturgeon, 50, ist Schottlands "First Minister" – ein Land, dem Prinz Philip immer eng verbunden war. Und bleiben wird. Auf ihrer Website nimmt die Politikerin nun Abschied von dem verstorbenen Prinzgemahl. "Im Namen des schottischen Volkes möchte ich Ihrer Majestät der Königin und dem Rest der königlichen Familie mein tiefstes Mitgefühl aussprechen", schreibt Sturgeon. "Der Herzog von Edinburgh hatte eine tiefe und langjährige Bindung zu Schottland, er besuchte die Schule hier in Gordonstoun und machte regelmäßig Urlaub auf Schloss Balmoral."

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

"Von seiner Schirmherrschaft über das Duke of Edinburgh's Award Scheme bis hin zu seiner engen Verbindung mit der Universität von Edinburgh als Kanzler für mehr als fünfzig Jahre und seinem Engagement für unzählige Wohltätigkeitsorganisationen – Prinz Philips langer Beitrag zum öffentlichen Leben in Schottland wird tiefe Spuren bei den Menschen dort hinterlassen", heißt es weiter. In den kommenden Tagen sollen Online-Kondolenzbücher geöffnet werden, auf Blumensträuße bittet der Palast zu verzichten. Auch von Versammlungen vor dem Holyrood Palast oder Schloss Balmoral soll abgesehen werden. Stattdessen habe der Palast vorgeschlagen, für wohltätige Zwecke zu spenden.

Frank-Walter Steinmeier wendet sich direkt an die Queen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, 65, hat ebenfalls eine Kondolenz an Queen Elizabeth verfasst. "Mit tiefer Trauer habe ich die Nachricht vom Tod Ihres Gemahls vernommen", schreibt Steinmeier. "Mit Haltung, Charme und Witz hat er die Hochachtung und Liebe der Bevölkerung Ihres Königreichs gewonnen. Ich durfte seinen scharfsinnigen Humor bei unseren Begegnungen in London und Berlin auch persönlich mit großem Vergnügen erleben.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

"Wir Deutsche trauern um eine gewinnende Persönlichkeit, die einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung unserer Nationen nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges geleistet hat", so Steinmeier weiter.

Scott Morrison: Flaggen in Australien auf halbmast

Der australische Premierminister Scott Morrison spricht Queen Elizabeth und dem gesamten Königshaus sein Beileid zum Tod von Prinz Philip aus. "Fast 80 Jahre lang hat Prinz Philip der Krone, seinem Land und dem Commonwealth bedient", schreibt der Politiker. Der Verstorbene habe eine Generation verkörpert, "die es so nicht mehr geben wird".

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Morrison erinnert außerdem daran, dass der Herzog von Edinburgh Australien mehr als 20 Mal besucht hat, seine Ehefrau ist bis heute das Staatsoberhaupt des Landes. "Die Australier senden ihre Liebe und ihr tief empfundenes Beileid", heißt es in dem Statement weiter. Die Flaggen im Land werden auf halbmast gesetzt, so Morrison. Wie Australien Prinz Philip gedenken wird, soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

Verwendete Quellen: twitter.com, instagram.com