Prinz Philip: Ehemann der Queen in Windsor gestorben

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Prinz Philip, der Ehemann von Königin Elizabeth II., ist am Morgen des 9. April im Alter von 99 Jahren auf Schloss Windsor verstorben. Das gab der Buckingham Palast am Freitagmittag bekannt.

Prinz Philip starb nach langer Krankenhausbehandlung

Von Mitte Februar bis Mitte März wurde der Prinz in zwei Londoner Krankenhäusern wegen einer Entzündung und einer bereits bestehenden Herzerkrankung behandelt, kam dann heim nach Schloss Windsor. Der Buckingham Palast veröffentlichte folgende Erklärung: "Mit tiefer Trauer gibt Ihre Majestät, die Königin, den Tod ihres geliebten Ehemannes, Seiner Königlichen Hoheit Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, bekannt. Seine Königliche Hoheit schlief heute morgen auf Schloss Windsor friedlich ein. Weitere Bekanntmachungen werden folgen. Die königliche Familie trauert mit Menschen in aller Welt um diesen Verlust."

73 Jahre an der Seite der Queen

Prinz Philip wurde am 10. Juni 1921 auf der griechischen Insel Korfu geboren. Am 20. November 1947 heiratete er die damalige Thronfolgerin Prinzessin Elizabeth und beendete seine Militärkarriere, als sie den Thron bestieg. Für Königin Elizabeth II. wird sein Tod besonders schmerzlich sein, war sie doch 73 Jahre lang mit ihm verheiratet. In den 69 Jahren, die sie als Queen regiert, war er stets als Ratgeber und Unterstützung an ihrer Seite. Die Königin und Prinz Philip hatten zusammen vier Kinder, acht Enkel und zehn Urenkel.

Bild: Jonathan Hordle/Cover Images