Prinz William weicht Frage eines Reporters zu Prinz Andrew aus

·Lesedauer: 2 Min.

Prinz William wurde bei seinem ersten offiziellen Termin im Jahr 2022 mit einer Frage zum Skandal um seinen Onkel Prinz Andrew konfrontiert.

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge hatten ihren ersten offiziellen Auftritt im Jahr 2022 mit einem Besuch im Foundling Museum in London. Foto: Getty Images.
Der Herzog und die Herzogin von Cambridge hatten ihren ersten offiziellen Auftritt im Jahr 2022 mit einem Besuch im Foundling Museum in London. Foto: Getty Images.

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge starteten das neue Jahr am Mittwoch mit einem Besuch im Foundling Museum in London.

Das royale Paar lächelte über das ganze Gesicht, als es an einer Kunsttherapiestunde teilnahm und einer Musikaufführung in der ältesten Kinderhilfsorganisation Großbritanniens lauschte.

Als die beiden sich verabschiedeten und das Gebäude verließen, fragte ein Reporter William (39) nach dem Herzog von York, dem die Queen in der vergangenen Woche offiziell seine militärischen Dienstgrade und royalen Schirmherrschaften entzogen hatte.

Prinz Andrew: Die Heimat wendet sich gegen ihn

„Eure Königliche Hoheit, darf ich Sie mal fragen, ob Sie Prinz Andrew unterstützen?“, warf der Reporter ein, während Helfer Will und Kate (40) aus dem Gebäude begleiteten.

Der Prinz schien die Frage nicht zu verstehen und beugte sich näher heran, um zu sagen: „Entschuldigung, ich kann Sie nicht hören.“

Prinz William wurde von einem Reporter zu seinem Onkel Prinz Andrew befragt. Foto: ITN
Prinz William wurde von einem Reporter zu seinem Onkel Prinz Andrew befragt. Foto: ITN

Der Reporter wiederholte die Frage: „Unterstützen Sie Prinz Andrew? Haben Sie kürzlich mit ihm gesprochen?“

In diesem Moment eilten die royalen Aufpasser herbei, um den Herzog und die Herzogin zu wegzubringen, während Wills hinter seiner Gesichtsmaske zu lachen und zu lächeln schien.

Kate, die sich gerade ihren blauen Mantel überzog, ging an dem Reporter vorbei, während ein Helfer sagte: „Wir müssen jetzt weiter“.

Prinz Andrew: Er taucht weiter ab

Der Skandal um den zweiten Sohn der Königin spitzte sich am 12. Januar zu, als ein US-Richter entschied, dass der Prozess gegen Prinz Andrew wegen Sexualdelikten fortgesetzt werden kann.

Der Herzog von York muss sich vor einem Zivilgericht verantworten, weil Virginia Giuffre (38) den Herzog beschuldigt, sie im Alter von 17 Jahren sexuell missbraucht zu haben.

Prinz Andrew streitet die Vorwürfe vehement ab und sagt, er könne sich nicht daran erinnern, Frau Giuffre jemals getroffen zu haben.

Das royale Paar verschwand schnell nach der Frage des Reporters. Foto: ITN
Das royale Paar verschwand schnell nach der Frage des Reporters. Foto: ITN

Einen Tag später gab der Buckingham Palace eine Erklärung ab, in der er ankündigte, dass der 61-jährige Herzog seine Dienstgrade und Schirmherrschaften verlieren und „weiterhin keine öffentlichen Aufgaben wahrnehmen“ werde.

Laut Chris Ship, dem royalen Berichterstatter von ITV, wurde die Entscheidung, Prinz Andrew seine Titel zu entziehen, in „Krisengesprächen“ unter der Leitung der Queenund Prinz Charles getroffen. Andere hochrangige Mitglieder des Königshauses, darunter Prinz William, sollen daran beteiligt gewesen sein.

Eine royale Quelle sagte PA, dass die militärischen Ämter an andere Mitglieder der königlichen Familie verteilt würden, was bedeutet, dass Andrews Rückzug aus dem öffentlichen Leben dauerhaft sein wird.

Die Queen und Prinz Charles führten Krisengespräche. Foto: Getty
Die Queen und Prinz Charles führten Krisengespräche. Foto: Getty

Der Herzog trat erstmals 2019 von seinen öffentlichen Ämtern zurück, nachdem er der BBCein katastrophales Interview über seine Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gegeben hatte.

Gillian Wolski

VIDEO: Prinz Andrew: Bleibt Sarah Ferguson seine einzige Verbündete?

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.