Prinz William: Er wollte Harry nach dem Oprah-Interview eine "letzte Chance" geben

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Prinz William ist nicht der Einzige, der seit dem explosiven Oprah-Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan erschüttert ist. Warum er seinem Bruder trotzdem eine "letzte Chance" geben wollte.

Prinz William und Prinz Harry
Prinz William und Prinz Harry

Wie heißt es nochmal so schön? "Blut ist dicker als Wasser." Doch dieses Sprichwort scheint auf Prinz William, 38, und Prinz Harry, 36, nicht zuzutreffen. Nicht mehr. Von der einst so engen Beziehung der Brüder ist nicht mehr viel übrig.

Prinz William "denkt, dass Harry den Ruhm über die Familie gestellt hat"

Mit ihrem großen Enthüllungsinterview bei Oprah Winfrey, 67, sorgen Prinz Harry und Herzogin Meghan, 39, nach wie vor für neue Schlagzeilen. Die Lage hat sich nicht beruhigt – im Gegenteil. Jeden Tag kommen neue Details ans Licht, und auch das Verhältnis zwischen Harry und der Royal Family hat sich nicht verbessert. Wie Moderatorin Gayle King, 66, kurz nach dem Interview verraten hat, soll es zwar Gespräche zwischen Harry und seinem Bruder William gegeben haben, allerdings waren diese "unproduktiv".

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"William denkt, dass Harry den Ruhm über die Familie gestellt hat", sagt nun Christina Garibaldi von "Us Weekly". "Eine Quelle sagte uns, dass 'William das Gefühl hat, dass Harry zu groß für seine Stiefel geworden ist, seit er nach Kalifornien gezogen ist, und dass ihm der Erfolg und Hollywood zu Kopf gestiegen sind'", so die Journalistin weiter. Trotzdem war der Thronfolger schon kurz nach dem Interview "bereit, Harry eine letzte Chance zu geben, um seine Loyalität gegenüber seiner Familie zu beweisen." Ob Harry sie ergreifen wird? Bisher – so scheint es – rückt das Ehepaar Sussex keinen Millimeter von seinem Standpunkt ab.

Royal Family: Konsequenzen nach Oprah-Interview

Nach dem Enthüllungsinterview meisterten William und seine Ehefrau, Herzogin Catherine, 39, tapfer einen Termin nach dem nächsten. Doch die Ereignisse der vergangenen Tage waren ihnen deutlich anzusehen. Um dem Ruf der Royal Family nicht weiter Schaden von außen zufügen zu lassen, haben William und Kate sogar zwei neue Mitarbeiter*innen eingestellt, die künftig für ihre Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein werden. Simon Enright, derzeit Kommunikationsdirektor des "National Health Service" (das staatliche Gesundheitssystem in Großbritannien und Nordirland) und früher stellvertretender Redakteur von "BBC Newsnight", wird ins Clarence House kommen, um die Öffentlichkeitsarbeit von Prinz Charles, 74, zu leiten. Victoria O'Byrne, Kommunikationsdirektorin der Behörde "NHS Test and Trace", wird im Mai im Kensington Palast anfangen, um künftig mit William und Kate zu arbeiten.

Und auch Queen Elizabeth, 94, hat nach den schweren Rassismus-Vorwürfen von Meghan und Harry Konsequenzen gezogen: Wie verschiedene britische Medien einstimmig berichten, soll die Monarchin planen, einen sogenannten "diversity tsar" (dt. Diversitäts-Zar) einzustellen. Außerdem sollen royale Berater aus dem Buckingham Palast, Kensington Palast und Clarence House in den nächsten Wochen an sogenannten "Listen and learn"-Übungen (dt. "Zuhören und Lernen-Übungen") für mehr Diversität teilnehmen.

Verwendete Quellen: express.co.uk, usmagazine.com