Queen Elizabeth: Dieses Foto soll zum Bruch mit den Sussexes geführt haben

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Für Queen Elizabeth war es vermutlich ein Schock, als sie zu Beginn des Jahres 2020 immer deutlicher spürte, dass ihr geliebter Enkelsohn Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan langsam aber sicher dem Königshaus den Rücken kehrten. Doch wie jetzt Autor Andrew Morton behauptet, soll die Monarchin selbst durch eine Veröffentlichung die Kluft vertieft haben.

Queen Elizabeth, Herzogin Meghan und Prinz Harry im Juli 2018.
Queen Elizabeth, Herzogin Meghan und Prinz Harry im Juli 2018.

Als Queen Elizabeth, 95, am 3. Januar 2020 ein Foto veröffentlichen ließ, das sie gemeinsam mit den britischen Thronfolgern Prinz Charles, 72, Prinz William, 39, und Prinz George, 8, zeigte, hatte sie offenbar nicht bedacht, dass sie damit Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 40, vor den Kopf stoßen könnte.

"Zum Beginn eines neuen Jahrzehnts wurde ein Porträt Ihrer Majestät der Königin und ihrer Königlichen Hoheiten, dem Prinzen von Wales, dem Herzog von Cambridge und Prinz George, veröffentlicht", kommentierte das Social-Media-Team des Königshauses damals das historische Foto auf Instagram.

Queen Elizabeth: Was wollte sie Harry und Meghan mit dem Thronfolger-Porträt sagen?

Ein Foto mit Bedeutung, spiegelt es doch die Zukunft der Monarchie. Doch für die Sussexes muss sich diese stolze Dokumentation des Fortbestandes des britischen Königshauses offenbar wie eine Verschwörung gegen sie angefühlt haben, behauptet der Autor Andrew Morton in einer aktualisierten Fassung seines nicht autorisierten Buches "Meghan: A Hollywood Princess" [deutscher Titel: Meghan: Von Hollywood in den Buckingham-Palast. Ein modernes Märchen]. Die Thronfolge im englischen K... Windsors

"Das royale Paar vermutete, dass sich die gesamte Institution gegen sie verschworen hatte. Als sie es sahen, lag für sie der Beweis auf der Hand". Ihre Deutung des Fotos gestaltete sich einfach: "Die Zukunft der Monarchie ist gesichert, ob mit oder ohne Meghan und Harry." Laut Morton habe sich diese Interpretation der Dinge spätestens dann bestätigt, als die Königin ein Treffen mit Harry absagte, in dem er mit ihr über seine Zukunft innerhalb des Königshauses sprechen wollte.

Prinz Harry und Herzogin Meghan witterten eine Verschwörung

"Dieses Gefühl, dass sie trotz ihrer internationalen Popularität tief unten am königlichen Totempfahl standen, wurde bestätigt, als Harry Anfang Januar ein Treffen mit der Königin zu einem Enkel-Großmutter-Gespräch arrangiert hatte. Dieses wurde im letzten Moment verschoben. Harry vermutete klassische Innenpolitik, seine Familie befürchtete, dass alles, was die Königin während informeller Gespräche vereinbarte, von Harry als Verhandlungstaktik verwendet werden könnte."

Nur wenige Tage später, am 8. Januar 2020, holten Meghan und Harry dann zum finalen Schlag aus, als sie ihren Rückzug aus den Pflichten als Senior Royals ankündigten. "Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der internen Diskussionen haben wir uns entschlossen, dieses Jahr einen Übergang zu vollziehen, um eine fortschrittliche neue Rolle innerhalb dieser Institution zu entwickeln," erklärte das Paar in seinem Statement und deutete an, es wolle finanziell unabhängig werden.

"Es war nie ein Weggehen"

In dem aufsehenerregenden Interview mit Oprah Winfrey, 67, im März 2021 vertieften die Sussexes öffentlich die Probleme mit der königlichen Familie. Bei einer zuvor von der Kamera begleiteten Bustour durch Los Angeles mit dem britischen Moderator James Corden, 43, erklärte Harry: "Es war nie ein Weggehen. Es war eher ein nach hinten treten als ein Zurücktreten. Es war ein wirklich schwieriges Umfeld, was vermutlich viele Menschen gesehen haben. Wir alle wissen, wie die britische Presse sein kann. Es hat meine psychische Gesundheit zerstört. Es war toxisch."

Eine vergiftete Atmosphäre, welcher der jüngste Sohn des britischen Thronfolgers entkommen wollte. "Also habe ich getan, was jeder Ehemann und jeder Vater tun würde, ich muss meine Familie dort rausholen. Wir haben uns aber niemals abgewandt."

Verwendete Quelle: Andrew Morton: Meghan: Von Hollywood in den Buckingham-Palast. Ein modernes Märchen

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