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"Mein Real" ist insolvent und 62 Filialen stehen zum Verkauf – diese Supermarktkette könnte davon profitieren

Seit Febraur 2021 musste Real mehr als 30 Filiallen schließen und weitere 160 abgeben. - Copyright: picture alliance / Snowfield Photography | Snowfield Photography
Seit Febraur 2021 musste Real mehr als 30 Filiallen schließen und weitere 160 abgeben. - Copyright: picture alliance / Snowfield Photography | Snowfield Photography

Real hat beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Insolvenz für "Mein Real" gestellt. 62 Supermärkte sollen nun verkauft werden. Das berichtet die "Lebensmittelzeitung" (LZ).

Zusammen mit dem Insolvenzantrag legt Real dem Gericht einen Restrukturierungsplan vor, "mit dem Ziel, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten", so Aufsichtsratschef Patrick Kaudewitz. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte der Investor Sven Tischendorf die Supermarktkette an das Private-Equity-Haus SCP verkauft. Die SCP Group wollte das Einzelhandelsunternehmen finanziell stabilisieren, um es als Ganzes weiterzuverkaufen. Dies ist nun gescheitert.

Seit Februar 2021 musste Real mehr als 30 Märkte schließen und 160 weitere abgeben. Die verbliebenen 62 Märkte sollen nun ebenfalls verkauft werden. "Wieviele Schließungen am Ende tatsächlich anstehen, ist im Moment allerdings noch nicht absehbar", schreibt die "LZ".

Die Rezession erreicht den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl steigt.
Die Rezession erreicht den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl steigt.

Im Rennen um die Warenhäuser soll Rewe einen Vorteil haben. Laut "LZ" hat sich Rewe vor mehr als einem Jahr ein Erstzugriffsrecht auf die Märkte gesichert, "die in die Rewe-Warenwirtschaft integriert sind". Damals hat Rewe in Real-Märkte investiert, um deren Belieferung sicherzustellen.

AA