Ricky Martin: Inzest-Anschuldigungen kommen vom Neffen

Ricky Martin credit:Bang Showbiz
Ricky Martin credit:Bang Showbiz

Ricky Martin wurde von seinem 21-jährigen Neffen des Inzests beschuldigt und könnte im Falle einer Verurteilung mit bis zu 50 Jahren Gefängnis rechnen.

Der Sänger (50) bekam bereits eine einstweilige Verfügung ausgesprochen, die sich aus einem Vorfall häuslicher Gewalt in Puerto Rico Anfang dieses Monats ergab, aber die Identität des Opfers war bis jetzt zurückgehalten worden.

Rickys Bruder, Eric Martin, hat das mutmaßliche Opfer inzwischen als den Neffen des Sängers, Dennis Yadiel Sanchez, identifiziert, berichtete die spanische Nachrichtenagentur Marca am Freitagabend (15. Juli). Dem Sänger wird vorgeworfen, während einer siebenmonatigen Beziehung, die vor etwa zwei Monaten endete, „physische und psychische Angriffe“ auf Dennis ausgeübt zu haben. Ein Vertreter von Ricky hat die Missbrauchsvorwürfe zuvor als „völlig falsch und erfunden“ bezeichnet.

Ricky wird am 21. Juli vor einem puerto-ricanischen Gericht zu seinem Prozess erwartet. Der Ankläger des Sängers reichte am 1. Juli eine einstweilige Verfügung gegen den Sänger nach Puerto Ricos Gesetz über häusliche Gewalt ein. Diese verbietet Ricky, seinen Neffen zu kontaktieren oder anzurufen, da dieser angeblich „um seine Sicherheit fürchtet“. Die Anordnung, die von der puerto-ricanischen Zeitung El Vocero überprüft wurde, besagt, dass Ricky und Dennis sich vor zwei Monaten getrennt haben, nachdem sie sieben Monate lang zusammen waren. Der 21-Jährige ist laut ‚The Latin Post‘ der Sohn von Rickys Stiefschwester. „Dennis leidet unter psychischen Problemen“, sagte wiederum Eric Martin der ‚Latin Post‘ und fügte hinzu, er sei „sehr sicher, dass sein junger Verwandter nicht die Wahrheit sagt“.

Das puerto-ricanische Gesetz nimmt den Vorwurf des Inzests sehr ernst und wenn die angebliche Romanze zwischen Ricky und seinem Neffen bestätigt wird, könnte der Sänger bis zu einem halben Jahrhundert ins Gefängnis müssen. Ricky sprach die Anschuldigungen am 3. Juli auf Twitter an und sagte: „Die gegen mich erlassene Schutzanordnung basiert auf völlig falschen Anschuldigungen, daher werde ich durch das Gerichtsverfahren mit den Fakten und der Würde antworten, die mich charakterisieren. Da es sich um eine laufende Rechtsangelegenheit handelt, kann ich zu diesem Zeitpunkt keine detaillierten Aussagen machen. Ich bin dankbar für die unzähligen Botschaften der Solidarität und empfange sie von ganzem Herzen.“

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