Ricky Martin: Neue Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe

Sänger Ricky Martin (50) sieht sich mit einer neuen Klage wegen sexueller Nötigung konfrontiert, die sein Anwalt als "äußerst beleidigend" bezeichnete.

Wiederholte Anzeige vom Neffen?

Ein Polizeisprecher von San Juan teilte am Samstag (10. September) mit, dass eine Person, die anonym bleiben möchte, am Vortag eine Anzeige wegen sexueller Nötigung gegen den Star eingereicht hat. Zwar würde die Anzeige nicht automatisch zu einer Verhaftung führen, weil der angebliche Vorfall lange zurückliegt. Fest steht aber, dass die Polizei ermitteln und feststellen wird, ob eine Anklage gerechtfertigt ist. Die Antwort vom Anwalt des Stars ließ nicht lange auf sich warten: "Diese Behauptungen sind zutiefst beleidigend und haben nichts mit der Realität zu tun", erklärte José Andréu-Fuentes gegenüber 'People'. "Als dieser Mann zuvor ähnliche Behauptungen aufstellte, musste seine Klage zurückgezogen werden - nicht zuletzt, weil er selbst unter Eid zugab, dass Ricky Martin ihn nie in irgendeiner Weise angegriffen hatte."

Wurde Ricky Martin erpresst?

Für den Rechtsvertreter ist klar, dass es bei dieser Aktion nur um Geld geht. "Jetzt, nachdem er selbst verklagt wurde, weil er versucht hat, Herrn Martin zu erpressen, versucht er erneut, seine Lügen zu verbreiten. Es ist höchste Zeit, dass die Medien aufhören, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und ihm die Möglichkeit geben, die offensichtlich dringend benötigt Hilfe zu suchen."

Besagter Mann ist wohl Dennis Yadiel Sánchez Martin, der Anfang des Jahres Vorwürfe häuslicher Gewalt gegen seinen berühmten Onkel erhoben hatte. Ricky Martin verklagte ihn daraufhin wegen angeblich falscher Behauptungen über sexuellen Missbrauch. Eine einstweilige Verfügung des Neffen gegen seinen Verwandten wurde aufgehoben, nachdem er unter Eid zugegeben hatte, dass er nie von dem Musiker sexuell missbraucht worden war. So oder so: Ricky Martin bleibt trotzdem in den Schlagzeilen.

Bild: Cover Images