Robbie Williams verteidigt seinen WM-Auftritt

Robbie Williams credit:Bang Showbiz
Robbie Williams credit:Bang Showbiz

Robbie Williams verteidigt seinen Auftritt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar.

Der 48-jährige Sänger wird während der WM in der wegen ihrer Menschenrechtsverstöße umstrittenen Nation auf der Bühne stehen. Von vielen seiner Kollegen musste sich der Take-That-Star deshalb Kritik anhören, doch Robbie ist der Meinung, mit seiner Performance das Richtige zu tun. Seiner Meinung nach wäre es scheinheilig, den Auftritt abzusagen. Im Interview mit der italienischen Zeitung ‚Il Venerdì di Repubblica‘ erklärte er: „Natürlich heiße ich keine Menschenrechtsverstöße — egal wo — gut. Aber abgesehen davon würde ich die kürzeste Tour der Welt absolvieren, wenn ich wegen Menschenrechtsverstößen nicht auftreten würde. Ich dürfte nicht in meiner eigenen Küche auftreten. All diejenigen, die mir Nachrichten mit den Worten ‚Nein zu Katar‘ schicken, machen das mit chinesischer Technologie. Es wäre scheinheilig von mir, nicht nach Katar zu gehen, auch wegen der anderen Orte auf dieser Welt, die ich besuche. Die Scheinheiligkeit besteht darin, dass, wenn wir in diesem Fall aktiv werden, das auch in allen anderen Teilen der Welt tun müssten. Und wenn wir das auf der ganzen Welt anwenden, könnten wir nirgendwo mehr hingehen.“

Robbie Williams hatte einen Auftritt bei der WM in Katar zugesagt, nachdem andere Stars wie Dua Lipa, Rod Stewart und Shakira die Anfragen aus dem umstrittenen Land abgelehnt hatten.