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Ronaldo verklagt wohl Ex-Klub

Cristiano Ronaldo verklagt wohl seinen Ex-Klub Juventus Turin. Von 2018 bis 2021 stand der Portugiese bei den Italienern unter Vertrag, gegen die er nach Information der Gazzetta dello Sport rechtliche Schritte einleiten will.

Demzufolge soll es um 19,9 Millionen Euro an Gehaltszahlungen aus der Saison 2020/21 gehen, die der 38-Jährige von seinem Ex-Klub fordert. Während der Corona-Pandemie, die zahlreiche Klubs in massive finanzielle Engpässe trieb, sollen sich auch Juve und Ronaldo auf eine Reduzierung seines Gehalts geeinigt haben.

Ob es sich dabei um einen freiwilligen Verzicht oder lediglich um einen Aufschub der Zahlungen handelte, ist nun der Knackpunkt des Streits.

Denn während Ronaldo, der sein Salär damals von knapp 31 Millionen Euro auf elf Millionen Euro verringert haben soll, nun wohl sein restliches Gehalt einfordert, behauptet Juventus, dass er damals freiwillig auf einen Teil seines Gehalts verzichtete und dass von einem Aufschub der Zahlungen nie die Rede gewesen sei.

Juventus und Dybala mit außergerichtlicher Einigung

Weiter pocht der Klub darauf, dass Ronaldo damals entsprechende Dokumente unterzeichnet habe, die dies belegen, weshalb der Portugiese nun keinen rechtlichen Anspruch auf das Geld habe.

Ähnlich wie Ronaldo, der inzwischen in Saudi-Arabien für Al-Nassr auf Torejagd geht, leitete auch Ex-Juve-Star Paulo Dybala rechtliche Schritte gegen seinen Ex-Klub ein.

Mit dem Argentinier, der heute für die AS Rom kickt, konnten sich die Bianconeri laut dem Bericht jedoch außergerichtlich auf eine Zahlung von knapp drei Millionen Euro einigen.