Royals: Was Donald Trump zum Oprah-Interview zu sagen hat

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Nach dem Auftritt von Herzogin Meghan und Prinz Harry im US-Fernsehen meldet sich Donald Trump zu Wort. Was er zu sagen hat, ist keine und eine Überraschung in einem.

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan

Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, waren in der letzten Woche eines DER Gesprächsthemen rund um den Globus. Auch Ex-US-Präsident Donald Trump, 74, hat den Auftritt des Paares bei Oprah Winfrey, 67, mitbekommen – und eine eindeutige Meinung dazu. Welche, verrät sein früherer Sprecher Jason Miller.

Herzogin Meghan: Donald Trump sieht sich nach Oprah-Interview bestätigt

"Sie [Meghan] ist nicht gut … Das sagte ich [schon] und jetzt kann jeder es sehen", zitiert Miller seinen Ex-Chef mit dessen Erlaubnis im Apple-Podcast "War Room" von Steve Bannon. Dass Trump keine gute Meinung über Meghan hat, ist nichts Neues. Doch warum schickt der Ex-Präsident jemand andern vor? "Weißt du, sobald du irgendetwas Negatives über Meghan Markle sagst, wirst du gecancelt. Guck dir Piers an", sagte Trump Miller zufolge.

Mit Piers ist der britische TV-Moderator Piers Morgan, 55, gemeint. Zwei Tage nach dem Oprah-Interview hatte er seinen Posten als Moderator der Show "Good Morning Britain" räumen müssen, weil er sich kritisch über Meghan geäußert hatte und sich dafür nicht entschuldigen wollte. Die Herzogin hatte zuvor persönlich Beschwerde gegen Morgan eingereicht. Dass selbst Donald Trump, der ehemals mächtigste – und vorlauteste – Mann der Welt davon beeindruckt ist, ist eine Überraschung.

Donald Trump versus Meghan Markle

Dass sich der US-Präsident und die Ehefrau von Prinz Harry nicht leiden können, ist bekannt.

Als Donald Trump im Juni 2019 nach London zum Staatsbesuch reiste und Mitglieder der königlichen Familie traf, soll ihm die Herzogin aus dem Weg gegangen sein. In einem Interview wenige Tage zuvor hatte Trump Meghan als "fies"bezeichnet. Grund war eine Äußerung Meghans vor den US-Präsidentschaftswahlen 2016. Damals hatte sie Trump als "frauenfeindlich" bezeichnet und ihm vorgeworfen, das Land zu spalten.

Im März 2020 stellte Trump in einem Tweet klar, dass das Ehepaar Sussex in seiner neuen Wahl-Heimat Amerika für Sicherheitspersonal keine finanzielle Unterstützung seitens des Staates erhalten werde. Die Antwort von Harry und Meghan: Man habe nicht vor, die US-Regierung um Geld zu bitten.

Im September 2020 äußerte sich Donald Trump zuletzt öffentlich über die Herzogin und den Herzog. Auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus sagte er, er sei "kein Fan" von Meghan. Der Grund: Sie und Prinz Harry hatten bei einem TV-Auftritt indirekt ihre Unterstützung für Joe Biden, 77, als US-Präsident ausgedrückt. "Ich wünsche Harry viel Glück, er wird es brauchen", lästerte Trump weiter in Bezug auf die Ehe des Paares.

Verwendete Quelle: podcasts.apple.com/ "War Room" von Steve Bannon