Rückrufe: Espressomaschine, Babylätzchen und Apfelschorle zurückgerufen

Die „Espressomaschine SEMS 1100 A1“ der Marke „Silvercrest“ mit der Internationalen Artikelnummer (IAN) 313486 wird zurückgerufen.

Bei einer Espressomaschine von Lidl besteht Stromschlaggefahr, eine Apfelschorle von Kaufland kann bersten und Ikea ruft zwei Baby-Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück. Informieren Sie sich hier über die aktuellen Rückrufe der Woche:

Stromschlaggefahr: Bei Lidl verkaufte Espressomaschine wird zurückgerufen
Die Firma Kompernaß Handelsgesellschaft mbH ruft die „Espressomaschine SEMS 1100 A1“ der Marke „Silvercrest“ mit der Internationalen Artikelnummer (IAN) 313486 (siehe Typenschild auf der Unterseite des Artikels) zurück. Der Grund: Aufgrund eines Fertigungsfehlers kann bei einzelnen Geräten mit der oben genannten Artikelnummer eine Stromschlaggefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Firma Kompernaß Handelsgesellschaft mbH bittet alle Kunden, den betroffenen Artikel nicht weiter zu verwenden.

Der betroffene Artikel wurde bei Lidl Deutschland seit dem 16.05.2019 verkauft. Der Artikel kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. .

Von dem Warenrückruf ist ausschließlich die „Espressomaschine SEMS 1100 A1“ betroffen. Andere Artikel der Marke „Silvercrest“, insbesondere weitere Artikel der Firma Kompernaß Handelsgesellschaft mbH, sind von dem Rückruf nicht betroffen. Detaillierte Informationen des Herstellers zum aktuellen Rückruf erhalten Sie hier (PDF).

Ikea ruft Lätzchen wegen Erstickungsgefahr zurück
Ikea hat ein Modell seiner Lätzchen für Kleinkinder zurückgerufen. Der schwedische Möbelriese bat seine Kunden das Produkt vom Typ “Matvrå” in eines der Einrichtungshäuser zurückzubringen, sofern es sich um das Zweierpack in den Farben Rot und Blau handele.

Der Grund: Wenn ein Kind an dem Lätzchen ziehe, könne sich ein Knöpfchen lösen und damit eine Erstickungsgefahrquelle darstellen, teilte der Konzern mit.

Der Rückruf sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, der Kaufpreis werde komplett zurückerstattet. Die Lätzchen in Grün und Gelb seien sicher im Gebrauch, da sie aus einem anderen Material hergestellt worden seien und ein anderes Design hätten.

Kaufland-Apfelschorle zurückgerufen
Der Getränkehersteller Refresco ruft Apfelschorle zurück, die in verschiedenen Bundesländern bei der Einzelhandelskette Kaufland verkauft wurde. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese Flaschen bersten, heißt es in einer am Samstag auf dem Portal lebensmittelwarnung.de veröffentlichten Mitteilung des Mönchengladbacher Unternehmens. Wegen der Verletzungsgefahr sollten Käufer die Flaschen nicht öffnen, sondern in eine Tüte packen und vorsichtig entsorgen.

Es handele sich um “K Classic Apfelschorle” in 1,5 Liter-Plastikflaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Februar 2020. Bei einzelnen Flaschen (Chargennummern FES P01 244 und SES P01 244) sei eine Verunreinigung mit Hefen festgestellt worden. Es könne dadurch zu Gärungsprozessen und Druckaufbau kommen - mit der Folge, dass die Flasche im ungünstigsten Fall bersten kann.

Screenshot: Kaufland

Kaufland habe das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Angeboten worden sei die Apfelschorle in Filialen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Kunden bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Weitere Informationen des Herstellers finden Sie hier (PDF).

Weiterer Rückruf bei Norma: Gut Bartenhof-Schinken kann Metallsplitter enthalten