Schon nach acht Wochen: "Schnelleres Gehirn" durch Meditation

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Millionen Menschen weltweit schwören auf Meditation, wenn es darum geht, sich zu entspannen oder den Kopf frei zu bekommen. Die meisten wenden dabei Praktiken aus dem Buddhismus an.

Menschen, die meditieren, glauben, dass es ihnen mentale Klarheit bringt.

Forscher*innen der Universität Binghampton fanden jetzt tatsächlich wissenschaftliche Beweise dafür, dass Meditation Muster im Gehirn beeinflussen kann.

Ein Team unter der Leitung von Hochschuldozentin Weiying Dai rekrutierte für die Studie zehn Studierende und unterzog sie eines Kernspintomogramms. Meditationslehrer George Weinschenk

brachte ihn dann bei, wie man meditiert und verordnete ihnen fünf Meditations-Sessions die Woche von jeweils zehn bis 15 Minuten. Die Teilnehmenden führten Buch.

Die Forscher*innen fanden heraus, dass dieses Meditationstraining Teilnehmende dazu befähigte, schneller zwischen den beiden allgemeinen

Bewusstseinszuständen des Gehirns hin und her zu schalten.

"Das Ergebnis der Studie bestätigt, dass Meditation die Hirnverbindungen zwischen den beiden Netzwerken verbessern kann und es zeigt die Wirkung der Meditation auf das schnelle Umschalten zwischen dem Wandern des Geistes und

der Konzentration sowie die Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit in einem aufmerksamen Zustand", erklärte Studienleiterin

Hochschuldozentin Weiying Dai. Meditationslehrer George Weinschenk fügte hinzu: "Die Menschen in Tibet haben einen Begriff dafür, wenn jemand ohne Probleme zwischen Bewusstseinsebenen hin- und herschalten kann. Sie sprechen von mentaler Geschmeidigkeit, der Fähigkeit, das Denken entsprechend zu formen. Darüber hinaus sehen sie Konzentration als eines der Grundprinzipien des Wachsens an."

Die Akademiker*innen möchten die Studie nun auf ältere Probanden ausweiten. Die Ergebnisse wurden im Journal 'Scientific Reports' veröffentlicht.

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