Serena Williams spricht endlich über ihren Ausraster bei den US Open

Serena Williams machte kürzlich Schlagzeilen, als sie sich im Finale der US Open mit Schiedsrichter Carlos Ramos anlegte. Dieser ermahnte die 23-fache Grand-Slam-Siegerin während des Spiels, weil er ein Coaching ihres Trainers aus dem Publikum gesehen haben wollte, was im Tennis nicht erlaubt ist. Williams wurde so sauer, dass sie ihren Schläger zerbrach und Ramos als "Dieb" bezeichnete.

In einem Interview mit Lisa Wilkinson von "The Project" sprach Williams nun erstmals über die Strafe gegen sie und ihren Trainer Patrick Mouratoglou. "Mein Coach meinte, dass er schon irgendeine Bewegung gemacht hat", so der Tennisstar. "Ich verstehe jedoch nicht, wovon der Schiedsrichter spricht. Wir haben nie Signale vereinbart."

Williams behauptet, dass Sexismus eine Rolle bei ihrer harten Bestrafung für ihre Reaktion gespielt haben soll. "Ich verstehe es einfach nicht...wenn du eine Frau bist, solltest du das Recht haben, wenigstens die Hälfte dessen zu tun, was ein Mann sich auf dem Platz erlauben darf", erklärte Williams.

Die Auseinandersetzung wurde in den Medien viel diskutiert und hat eine große Debatte über Ungleichheit im Sport ausgelöst. Als langjährige Kämpferin für Frauenrechte auf und neben dem Platz behauptet Williams mit Nachdruck, dass das Finale der US Open durch eine ungerechte Schiedsrichterentscheidung entschieden wurde.