Das haben ich von meinen Urlaubs-Affären über Liebe und Sex gelernt

Agatha Kremplewski

Céline, eine Französin, und Jesse, ein Amerikaner, beide auf Reisen, treffen sich im Zug von Budapest nach Wien, wo sie gemeinsam einen Tag und eine Nacht verbringen, bevor sie in ihre jeweiligen Heimatländer zurückkehren.

Die beiden haben nur wenige Stunden, in denen sie sich intensiv kennenlernen und ineinander verlieben – obwohl sie wissen, dass sie sich bald trennen müssen.

Obwohl Céline und Jesse, gespielt von Julie Deply und Ethan Hawke, Protagonisten des 1995er Films “Before Sunrise” sind, kennen viele von uns solche Situationen aus dem wahren Leben. Ich selbst habe sie oft genug erlebt – im Urlaub oder auf längeren Reisen.

Viele gehen zumindest eine Zeitlang ins Ausland – das hat Konsequenzen für unser Liebesleben

Sich in jemanden zu verlieben, der nicht in unserer Nähe lebt oder der plant, weiter weg zu ziehen, kann uns allen passieren. Schließlich werden wir immer flexibler, immer mobiler, immer häufiger studieren oder arbeiten wir im Ausland.

► Im Jahr 2014 zum Beispiel waren etwa 137.000 deutsche Studenten im Ausland immatrikuliert – so viele wie nie zuvor.

► Etwa 1,9 Millionen Deutsche arbeiten im Ausland, viele sind wegen des Jobs weggezogen.

Diese Mobilität hat natürlich Auswirkungen auf unseren allgemeinen Lebenswandel, unsere sozialen Kontakte wie Freunde und Familie, aber natürlich auch auf unser Liebesleben. Wenn wir international leben, lieben wir auch international. Das stellt uns vor neue Herausforderungen – in praktischer, aber auch emotionaler Hinsicht. 

Ende 2016 bin ich neun Monate lang durch Europa, Zentralamerika und Australien gereist – vor allem in dieser Zeit habe ich immer wieder Menschen verschiedenster Nationalitäten kennen- und teils auch lieben gelernt, immer wieder habe ich diese Menschen verlassen, weil ich weiterreiste oder nach Deutschland zurückkehren musste.

Meine Freunde machen schon Witze über mein internationales Liebesleben

Mein internationales Liebesleben ist...

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