Skandinavisches Soulfood: 4 Hygge-Rezepte für die kalten Tage

Anna Jay
·Lesedauer: 6 Min.

Ob Chiapudding, Grünkohlsmoothie oder Quinoasalat - Superfoods haben einen festen Platz auf unserem Speiseplan gefunden und im Grunde können wir uns gar nicht mehr vorstellen, was wir mal ohne sie gemacht haben. Aber auch, wenn wir von den leckeren Gesundmachern momentan gar nicht genug bekommen können, ist so ein bisschen herrlich ehrliche Hausmannskost ab und an auch eine willkommene Abwechslung. Die tut jetzt zur kalt-grauen Jahreszeit vor allem der Seele gut. Und weil unsere Liebe zum skandinavischen Lebensstil eben nicht bei Acne und Cos aufhört, sind wir natürlich einmal mehr begeistert, wenn man uns das Ganze obendrauf mit einer guten Portion dänischer Gemütlichkeit, auch als hygge bekannt, serviert.

In ihrem neuen Buch hat die dänische Köchin und Autorin Trine Hahnemann jede Menge Soulfood-Rezepte zusammengetragen, mit denen wir uns an tristen Wintertagen etwas Gutes tun können. Unsere vier Favoriten findet ihr in der Slideshow.


Alle Rezepte findet ihr in Scandinavian Comfort Food: Embracing the Art of Hygge von Trine Hahnemann, 23,99€

<strong><h3>Klassischer Kartoffelsalat</h3><br><br>Zutaten</strong><br>600 g Kartoffeln <br>2 Maiskolben<br> 1 kleine rote Zwiebel<br> 3 EL Weißweinessig<br>50 g Senfblätter<br>1 kleiner Bund Basilikum<br><br><em>Für das Dressing</em><br> 4 EL Weißweinessig<br> 2 EL Mayonnaise<br> 4 EL Dill, gehackt<br> 2 EL Crème fraîche<br> 2 EL Kapern<br>etwas Salz und Pfeffer<br><br><strong>Zubereitung</strong><br>Alle Zutaten für das Dressing mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. <br><br><a href="https://www.refinery29.com/de-de/2015/11/128985/7-kartoffelpueree-rezepte-zum-weichwerden" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Kartoffeln" class="link rapid-noclick-resp">Kartoffeln</a> waschen und in Scheiben schneiden. 5-8 Minuten in kochendem Salzwasser bissfest garen.<br><br>Währenddessen Maiskörner vom Kolben lösen. Hierfür mit einem großen Messer an jeder Seite des Kolbens entlang schneiden. Zwiebel in Ringe schneiden und gemeinsam mit dem Mais und Essig in einem Topf für etwa 2-3 Minuten garen.<br><br>Kartoffeln abgießen, den Zwiebel-Mais-Mix sowie das Dressing hinzugeben und mischen. Senfblätter und Basilikum hinzugeben und servieren.<span class="copyright">Foto: Columbus Leth/Quadrille.</span>

Klassischer Kartoffelsalat



Zutaten

600 g Kartoffeln
2 Maiskolben
1 kleine rote Zwiebel
3 EL Weißweinessig
50 g Senfblätter
1 kleiner Bund Basilikum

Für das Dressing
4 EL Weißweinessig
2 EL Mayonnaise
4 EL Dill, gehackt
2 EL Crème fraîche
2 EL Kapern
etwas Salz und Pfeffer

Zubereitung
Alle Zutaten für das Dressing mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen.

Kartoffeln waschen und in Scheiben schneiden. 5-8 Minuten in kochendem Salzwasser bissfest garen.

Währenddessen Maiskörner vom Kolben lösen. Hierfür mit einem großen Messer an jeder Seite des Kolbens entlang schneiden. Zwiebel in Ringe schneiden und gemeinsam mit dem Mais und Essig in einem Topf für etwa 2-3 Minuten garen.

Kartoffeln abgießen, den Zwiebel-Mais-Mix sowie das Dressing hinzugeben und mischen. Senfblätter und Basilikum hinzugeben und servieren.Foto: Columbus Leth/Quadrille.
<strong><h3>Fleischbällchen mit Knollensellerie und Apfel</h3><br><br>Zutaten<br></strong><em>Für die Fleischbällchen </em><br>500 g Schweinehack<br>1 kleine Zwiebel, fein gerieben<br>1⁄2 TL frisch geriebene Muskatnuss<br>2 Eier, verquirlt<br> 2 EL Mehl<br> 2 EL Semmelbrösel<br>je 1 TL Meersalz und schwarzer Pfeffer<br><strong><br></strong><em>Für die Brühe</em><br>2 l Wasser <br>1 EL Meersalz<br> 3 Lorbeerblätter<br> 5 Thymianzweige<br>600 g Knollensellerie<br> 2 Stangen Lauch<br> 3 Äpfel<br> 100 g Butter<br> 3 EL Mehl<br> 200 g Dinkel <br>Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer<br> 1 kleiner Bund Petersilie, gehackt<br><strong><br>Zubereitung</strong><br>Hackfleisch mit allen anderen Zutaten für die Fleischbällchen vermengen. Für die Brühe Wasser in einen Topf gießen, Salz und Kräuter hinzugeben und zum Kochen bringen.<br><br>Die Hackmasse zu Bällchen formen und ins kochende Wasser geben. Für 10-15 Minuten kochen lassen, bis sie oben schwimmen. Herausnehmen und zur Seite stellen. 800ml der Brühe in einen anderen Topf umfüllen.<br><br>Währenddessen Sellerie putzen und in 2 cm große Würfel schneiden. Lauch schneiden und gründlich waschen. Äpfel in 1 cm dicke Spalten schneiden.<br><br>Butter in einer Pfanne zergehen lassen. Mehl hinzugeben und immer wieder rühren. Die abgenommene Brühe nach und nach und unter ständigem Rühren hinzugießen. Lauch und Sellerie hineingeben und für 20 Minuten köcheln lassen. Nach 15 Minuten Fleischbällchen und Äpfel hinzugeben und die restliche 5 Minuten mit durchziehen lassen. <br><br>Zwischendurch den Dinkel in kaltem Wasser einweichen. Schließlich für 15-20 Minuten in Salzwasser kochen und abgießen. Die Fleischbällchensoße mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Petersilie garnieren und mit dem Dinkel servieren. <strong><br></strong><span class="copyright">Foto: Columbus Leth/Quadrille.</span>

Fleischbällchen mit Knollensellerie und Apfel



Zutaten
Für die Fleischbällchen
500 g Schweinehack
1 kleine Zwiebel, fein gerieben
1⁄2 TL frisch geriebene Muskatnuss
2 Eier, verquirlt
2 EL Mehl
2 EL Semmelbrösel
je 1 TL Meersalz und schwarzer Pfeffer

Für die Brühe
2 l Wasser
1 EL Meersalz
3 Lorbeerblätter
5 Thymianzweige
600 g Knollensellerie
2 Stangen Lauch
3 Äpfel
100 g Butter
3 EL Mehl
200 g Dinkel
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
1 kleiner Bund Petersilie, gehackt

Zubereitung

Hackfleisch mit allen anderen Zutaten für die Fleischbällchen vermengen. Für die Brühe Wasser in einen Topf gießen, Salz und Kräuter hinzugeben und zum Kochen bringen.

Die Hackmasse zu Bällchen formen und ins kochende Wasser geben. Für 10-15 Minuten kochen lassen, bis sie oben schwimmen. Herausnehmen und zur Seite stellen. 800ml der Brühe in einen anderen Topf umfüllen.

Währenddessen Sellerie putzen und in 2 cm große Würfel schneiden. Lauch schneiden und gründlich waschen. Äpfel in 1 cm dicke Spalten schneiden.

Butter in einer Pfanne zergehen lassen. Mehl hinzugeben und immer wieder rühren. Die abgenommene Brühe nach und nach und unter ständigem Rühren hinzugießen. Lauch und Sellerie hineingeben und für 20 Minuten köcheln lassen. Nach 15 Minuten Fleischbällchen und Äpfel hinzugeben und die restliche 5 Minuten mit durchziehen lassen.

Zwischendurch den Dinkel in kaltem Wasser einweichen. Schließlich für 15-20 Minuten in Salzwasser kochen und abgießen. Die Fleischbällchensoße mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Petersilie garnieren und mit dem Dinkel servieren.
Foto: Columbus Leth/Quadrille.
<strong><h3>Winterlich geschichteter Apfelkuchen</h3></strong><br><br><strong>Zutaten</strong><br><em>Für die Apfelsoße</em><br>600 g Äpfel<br>40 g Kristallzucker<br>1 EL Zitronensaft<br><br><em>Für die Teigschichten</em><br>175 g weiche Butter <br>175 g Kristallzucker <br>1 Ei<br> 175 g Mehl<br> 3 TL Zimt<br>2 TL Kardamom<br><br><em>Für die Creme</em><br>100 g Haselnüsse<br>400 ml Crème double<br>100 ml Sahne<br> 2 TL Puderzucker<br><br><strong>Zubereitung</strong><br>Äpfel schälen und in Würfel schneiden. Mit Zucker und Zitronensaft in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen. Für 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Ganze zu einer Soße eingekocht ist. Zum Abkühlen zur Seite stellen.<br><br>Den Ofen auf 200°C vorheizen. Mit einem Zirkel Kreise mit einem Durchmesser von ca. 20 cm auf 7 Lagen Backpapier zeichnen. <br><br>Butter und Zucker schaumig schlagen und das Ei unterheben. Mehl, Zimt und Kardamom mischen und zum Butter-Zucker-Ei-Mix geben. Den Teig mit einem Pfannenwender gleichmäßig auf die Backpapierkreise streichen.<br><br>6-8 Minuten backen. Herausnehmen und die Teigplatten auf einem Gitterost abkühlen lassen.<br><br>Währenddessen ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Haselnüsse darauf verteilen und im Ofen rösten. Diese dann in ein Geschirrhandtuch einwickeln und kräftig rubbeln, damit sich die Schalen lösen. Danach grob hacken. <br><br>Crème double und Sahne gemeinsam mit dem Puderzucker steifschlagen und etwa Zweidrittel der Hasennüssen hinzugeben. <br><br>Denn Kuchen erst kurz vor dem Servieren aufeinanderschichten, weil er sonst sehr schnell weich wird. Eine Teigplatte als Boden auf einem Teller platzieren und etwas Apfelsoße darauf verteilen. Danach folgt ein weitere Teigplatte. Darauf etwas von der Creme verteilen. Das Ganze noch zweimal wiederholen und zum Schluss eine Teigplatte obenauf schichten und mit Apfelsoße bestreichen. Die restlichen Haselnüsse darüber streuen und servieren.<span class="copyright">Foto: Columbus Leth/Quadrille.</span>

Winterlich geschichteter Apfelkuchen



Zutaten
Für die Apfelsoße
600 g Äpfel
40 g Kristallzucker
1 EL Zitronensaft

Für die Teigschichten
175 g weiche Butter
175 g Kristallzucker
1 Ei
175 g Mehl
3 TL Zimt
2 TL Kardamom

Für die Creme
100 g Haselnüsse
400 ml Crème double
100 ml Sahne
2 TL Puderzucker

Zubereitung
Äpfel schälen und in Würfel schneiden. Mit Zucker und Zitronensaft in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen. Für 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Ganze zu einer Soße eingekocht ist. Zum Abkühlen zur Seite stellen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Mit einem Zirkel Kreise mit einem Durchmesser von ca. 20 cm auf 7 Lagen Backpapier zeichnen.

Butter und Zucker schaumig schlagen und das Ei unterheben. Mehl, Zimt und Kardamom mischen und zum Butter-Zucker-Ei-Mix geben. Den Teig mit einem Pfannenwender gleichmäßig auf die Backpapierkreise streichen.

6-8 Minuten backen. Herausnehmen und die Teigplatten auf einem Gitterost abkühlen lassen.

Währenddessen ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Haselnüsse darauf verteilen und im Ofen rösten. Diese dann in ein Geschirrhandtuch einwickeln und kräftig rubbeln, damit sich die Schalen lösen. Danach grob hacken.

Crème double und Sahne gemeinsam mit dem Puderzucker steifschlagen und etwa Zweidrittel der Hasennüssen hinzugeben.

Denn Kuchen erst kurz vor dem Servieren aufeinanderschichten, weil er sonst sehr schnell weich wird. Eine Teigplatte als Boden auf einem Teller platzieren und etwas Apfelsoße darauf verteilen. Danach folgt ein weitere Teigplatte. Darauf etwas von der Creme verteilen. Das Ganze noch zweimal wiederholen und zum Schluss eine Teigplatte obenauf schichten und mit Apfelsoße bestreichen. Die restlichen Haselnüsse darüber streuen und servieren.Foto: Columbus Leth/Quadrille.
<strong><h3>Roggenbrot</h3></strong><br><br><strong>Zutaten</strong><br><em>Für den Basissauerteig</em><br> 300 ml Buttermilch <br>300 g Vollkornroggenmehl<br><br><em>Tag 1 </em><br>Basisteig wie oben angegeben<br> 850 ml lauwarmes Wasser<br>15 g Meersalz <br>750 g Vollkornroggenmehl<br><br><em>Tag 2 <br></em>500 g Roggenschrot<br>250 ml kaltes Wasser<br>etwas Öl für die Form<br><br><strong>Zubereitung</strong><br>Für den Basisteig Buttermilch und Roggenmehl in einer Schüssel verrühren, abdecken und bei Raumtemperatur drei Tage lang gehen lassen. Eine Temperatur zwischen 23-25°C ist ideal.<br><em><br>Tag 1<br></em>Für den ersten Leib Brot den Basisteig in einer großen Schüssel in lauwarmem Wasser einweichen. (Für das nächste Brot werden lediglich 3 EL des Basisteigs benötigt, nur für den ersten Versuch brauchst es die gesamte Menge und der Leib wird etwas größer.) Salz und Roggenmehl hinzugeben. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig für 12-24 Stunden gehen lassen. 3 EL von dem Teig abnehmen und in den Kühlschrank stellen, um später weitere Brote daraus zu backen. <br><br><em>Tag 2</em><br>Roggenschrot und kaltes Wasser zum Teig in die Schüssel geben und mit einem Löffel glattrühren. 3 EL Teig abnehmen und als Basis für weitere Brote in einem luftdichten Behältnis im Kühlschrank aufbewahren. (Das Ganze muss mindestens drei Tage gehen, bevor es weiterverwendet wird und hält gekühlt bis zu acht Wochen.)<br><br>Die Brotbackform fetten. Den Teig hineingeben, mit einem Geschirrtuch abdecken und 3-6 Stunden gehen lassen.<br><br>Den Ofen auf 180°C vorheizen und das Brot für eine Stunde und 45 Minuten fertigbacken. Den Brotleib auf ein Gitterrost stürzen und abkühlen lassen. Das Brot ist direkt verzehrfertig, lässt sich am nächsten Tag jedoch besser schneiden. <span class="copyright">Foto: Columbus Leth/Quadrille.</span>

Roggenbrot



Zutaten
Für den Basissauerteig
300 ml Buttermilch
300 g Vollkornroggenmehl

Tag 1
Basisteig wie oben angegeben
850 ml lauwarmes Wasser
15 g Meersalz
750 g Vollkornroggenmehl

Tag 2
500 g Roggenschrot
250 ml kaltes Wasser
etwas Öl für die Form

Zubereitung
Für den Basisteig Buttermilch und Roggenmehl in einer Schüssel verrühren, abdecken und bei Raumtemperatur drei Tage lang gehen lassen. Eine Temperatur zwischen 23-25°C ist ideal.

Tag 1
Für den ersten Leib Brot den Basisteig in einer großen Schüssel in lauwarmem Wasser einweichen. (Für das nächste Brot werden lediglich 3 EL des Basisteigs benötigt, nur für den ersten Versuch brauchst es die gesamte Menge und der Leib wird etwas größer.) Salz und Roggenmehl hinzugeben. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und den Teig für 12-24 Stunden gehen lassen. 3 EL von dem Teig abnehmen und in den Kühlschrank stellen, um später weitere Brote daraus zu backen.

Tag 2
Roggenschrot und kaltes Wasser zum Teig in die Schüssel geben und mit einem Löffel glattrühren. 3 EL Teig abnehmen und als Basis für weitere Brote in einem luftdichten Behältnis im Kühlschrank aufbewahren. (Das Ganze muss mindestens drei Tage gehen, bevor es weiterverwendet wird und hält gekühlt bis zu acht Wochen.)

Die Brotbackform fetten. Den Teig hineingeben, mit einem Geschirrtuch abdecken und 3-6 Stunden gehen lassen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen und das Brot für eine Stunde und 45 Minuten fertigbacken. Den Brotleib auf ein Gitterrost stürzen und abkühlen lassen. Das Brot ist direkt verzehrfertig, lässt sich am nächsten Tag jedoch besser schneiden. Foto: Columbus Leth/Quadrille.

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