Smartphones und andere mobile Geräte winterfest machen

·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Wenn es draußen richtig kalt wird, kann das nicht nur ungemütlich für uns werden. Auch Smartphones und andere mobile Geräte sind kein Fan von eisigen Temperaturen. Im Gegenteil: Kälte kann technischen Geräten sogar gefährlich werden. Das kannst du tun, damit iPhone und Co. die Kälte überleben.

Ein iPhone in den Schnee stecken? Keine gute Idee! (Symbolbild: Getty Images)
Ein iPhone in den Schnee stecken? Keine gute Idee! (Symbolbild: Getty Images)

Hitze bekommt Elektronik nicht gut. Das gleiche gilt aber auch für Kälte. Noch schlimmer sind extreme Temperaturschwankungen: Denn die können iPhones und Co. extrem zusetzen. Wenn wir aus der Kälte in einen beheizten Raum kommen, dann steigt die Gefahr von Kondenswasser. Das wiederum ist Gift für die elektronischen Bauteile im Inneren von Smartphones und anderen mobilen Geräten und kann große Schäden verursachen.

Diese Tipps helfen dabei, mobile Geräte auch im Winter voll funktionsfähig zu halten:

Bei Kälte nicht sofort benutzen

Sollte das iPhone doch mal zu lange in der Kälte gewesen sein, solltest du es am besten erst mal ausschalten, bevor du einen warmen Raum betrittst. Bis es sich nicht etwas aufgewärmt hat, keinesfalls gleich wieder verwenden! Und auch das Laden des Akkus solltest du vermeiden, bis das Gerät wieder Zimmertemperatur erreicht hat. 

Sollte das Telefon in den Schnee gefallen und nass geworden sein, gilt ebenfalls Vorsicht: Versuche auf keinen Fall das Smartphone mit einem Föhn oder auf der Heizung trocken zu kriegen! In diesem Fall schaltest du das Gerät ebenfalls am besten erst mal aus, entnimmst den Akku, und lässt das Smartphone in einem beheizten Raum an der Luft trocknen. Den Akku am besten erst einen Tag später wieder einsetzen.

Smartphones mit dem Körper schützen

Damit du dein Smartphone und andere mobile Geräte erst gar nicht auf die Probe stellen musst, solltest du sie immer nah am Körper tragen – am besten in der Hosentasche oder in der inneren Jackentasche. Denn dadurch bleiben die Geräte warm und frieren nicht ein. 

Wie wirkt sich Kälte auf Smartphones aus? Das sollten Nutzer wissen

Auch eine warme Schutzhülle (beispielsweise aus Filz oder Neopren) kann wahre Wunder bewirken. Wer keine Lust hat, extra eine zu kaufen: Warme Socken tun es auch! Gefährlich wird es, wenn du das iPhone lose in der Tasche oder im Rucksack herumträgst oder bei Minusgraden im Auto liegen lässt. Das kann große Schäden verursachen und zu Displayausfällen führen.

Akku besonders gefährdet

Kälte bekommt vor allem einer Komponente des Smartphones nicht gut: dem Akku. Wie das Telekommunikationsportal "Teltarif.de" berichtet, liegt der ideale Temperaturbereich für Akkus bei mindestens zehn Grad Celsius. Sinken die Temperaturen darunter oder geht es gar unter den Gefrierpunkt, nimmt die Kapazität des Akkus sowie die Laufzeit des Geräts rapide ab. 

Mit Headset telefonieren

Wenn du das Handy zum Telefonieren immer wieder aus der Jackentasche herausholst, kühlt es mehr und mehr ab. Gönne deinem Smartphone die kuschelige Zeit im Warmen und nutze ein Headset zum Plaudern, wenn du draußen bist. Da immer mehr Modelle auch die Sprachsteuerung durch Siri oder den Google Assistant nutzen, lassen sich viele Funktionen auch ausführen, ohne das Telefon in die Hand nehmen zu müssen. So bleibt das iPhone immer schön warm.

Nicht die Finger benutzen

Auch Touchscreens reagieren empfindlich auf eisige Temperaturen. Besonders anfällig sind IPS- und TFT-Displays, denn hier kommen Flüssigkristalle zum Einsatz, die bei Minusgraden einfrieren können.

Wenn es gar nicht anders geht, und du das Touchscreen deines mobilen Geräts doch anfassen muss, empfiehlt es sich, das nicht mit eiskalten Fingern zu tun. Inzwischen gibt es viele Touch-Handschuhe, die das Telefon schützen und mit denen man dank leitfähiger Materialien in den Fingerspitzen das Display easy bedienen kann. Auch spezielle Bedienstifte helfen dabei, das Smartphone warm zu halten. 

VIDEO: Darum solltest du dich nicht von deinem Smartphone wecken lassen

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