So überwinden Sie Ihre negativen Gedanken

Jeder hat mal mit negativen Gedanken zu kämpfen und solange sie Ihr Glück nicht durchgehend beeinträchtigen, ist daran nichts auszusetzen. Was können Sie jedoch tun, wenn die dunklen Gedanken die Überhand gewinnen und Sie gar nichts Positives mehr in Ihrem Leben finden? Probieren Sie die folgenden Techniken aus, um wieder auf Kurs zu kommen.

Handeln Sie
Sich zu sagen, dass Sie etwas schaffen (oder eben nicht schaffen) können, ist etwas anderes als etwas tatsächlich zu tun. Sie können dies mit einem praktischen Experiment selbst herausfinden. Legen Sie Ihren Arm auf den Tisch und versuchen Sie, die Kontrolle über Ihren Arm zu verringern. Sagen Sie sich wiederholt, dass Sie Ihren Arm nicht anheben können. Tun Sie dies für zwanzig Sekunden. Wahrscheinlich spüren Sie, wie Ihr Arm schwerer wird. Heben Sie jetzt Ihren Arm, während Sie weiterhin das Mantra wiederholen, dass genau das unmöglich ist. Aller Wahrscheinlichkeit werden Sie kein Problem damit haben. Egal wie beeindruckend negativ Ihre Gedanken waren, Sie konnten immer noch handeln. Manchmal müssen wir unsere negativen Gedanken einfach ignorieren und das tun, was wir tun möchten – es geht so viel mehr, als wir glauben! Je öfter Sie damit Erfolg haben, desto mehr Selbstvertrauen bauen Sie auf.

Konfrontiere Sie Ihre Gedanken
Wer unter negativen Gedanken leidet, versucht häufig eine Möglichkeit zu finden, diesen zu entfliehen. Man sucht nach Ablenkungen, beispielsweise im Trinken, Rauchen oder Fernsehen. Auf diese Weise können Sie den Gedanken zwar vorübergehend entkommen, aber sobald das Glas leer ist oder die Serie vorbei ist, kehren die Gedanken zurück. Vermeiden Sie daher ein solches Fluchtverhalten und versuchen Sie, sich Ihren negativen Gedanken zu stellen. Manchmal muss man die Gedanken nur verarbeiten und sie verschwinden wieder. In anderen Fällen können Sie mit einem solchen Verarbeitungsprozess beginnen und stellen dann möglicherweise fest, dass Sie professionelle Hilfe benötigen. Scheuen Sie sich dann nicht, diese auch zu suchen.

Quelle: Psychology Today