So hört der Hund auf Löcher zu buddeln

Hunde sind vielleicht der beste Freund des Menschen, aber dafür der größte Feind des Gartens. Manche der Haustiere sind fast schon besessen davon, den gesamten Rasen umzugraben. Aber keine Sorge, denn es gibt einige einzigartige Tricks, mit denen man die Hunde von der Zerstörung der mühevoll gepflegten Rasenfläche abhalten kann.

Es gibt verschiedene Gründe, warum der Hund das Graben nicht sein lassen kann. Dazu gehört der Versuch, Beute und Vorräte zu verstecken, sich eine bequeme Lagerstelle schaffen zu wollen, Langeweile oder auch das Nachahmen von Herr- oder Frauchen, wenn diese beim Beete umgraben beobachtet werden.

Der häufigste Grund, warum die Tiere Löcher in den Boden buddeln, ist allerdings irgendein verlockender Geruch. Meistens befindet sich etwas – etwa eine Ratte, ein Maulwurf oder die vergrabene Beute von Eichhörnchen und anderen Tieren – unter der Rasenfläche. Die Hunde hoffen, ausbuddeln zu können, was sie da Leckeres riechen. 

Damit sie nicht über die gesamte Rasenfläche verteilt Löcher graben, weist man den Hunden am besten einen bestimmten Bereich zu. Wer tief unter der Erde Leckerlis versteckt, zieht das Interesse der Tiere ausschließlich in diese Ecke. 

Wer das Buddeln komplett unterbinden will, sollte es mit stinkenden Abwehrmitteln versuchen. Zitronenschalen, Cayennepfeffer oder Essig hält die Hunde vom Rasen fern. Die Tiere finden den Geruch dieser gewöhnlichen Haushaltsprodukte im wahrsten Sinne zum Abgewöhnen. Gleichzeitig sind sie nicht schädlich für die Tiere oder die Umwelt.

Ansonsten gilt es, den Hund nicht bei der Gartenarbeit zuschauen zu lassen, ihm eine Beschäftigung zu geben, mit der er sich auspowern kann und ihm eine gemütliche Schlafstätte zu bereiten.

Mit diesen Tricks lässt sich der Garten ganz einfach vor den Buddelattacken der Hunde schützen!