So kannst du dir beim Staubwischen jede Menge Zeit sparen

Für die meisten gehört Putzen zu den nervigeren Übeln des Alltags, die gerne auch mal aufgeschoben werden. Doch spätestens, wenn in den Ecken Wollmäuse sichtbar werden, kann man den Staub nicht mehr verdrängen. Mit diesen Tipps wird man ihn wenigstens schnell wieder los.

Dem Staub langfristig den Kampf anzusagen, ist gar nicht mal so schwer. (Bild: Getty Images)

Effektives Putzen ist in erster Linie eine Frage der Reihenfolge. Haushaltsexperten empfehlen, erst die Böden zu saugen, bevor der Staub von Fensterbrettern, Regalen, dem Fernseher, Lampen oder anderen Flächen gewischt wird. Apropos Wischen: Dafür benutzt du am besten ein feuchtes Tuch oder aber einen elektrostatischen Staubwedel.

Putzen: Deshalb solltest du den Duschkopf nicht vergessen!

Und auch, wenn es besonders nervt: Wenn du schon dabei bist, solltest du dem Staub überall an den Kragen gehen, also auch auf den hohen Schränken und Regalen (jupp, auch die Dunstabzugshaube oder der Kühlschrank sind fällig). Sparst du dir diesen Arbeitsschritt, kann schon ein Luftzug dafür sorgen, dass der Staub wieder aufgewirbelt wird und sich überall verteilt. Ganz zum Schluss werden dann noch die Böden feucht gewischt.

Weniger ist mehr: Regelmäßiges Ausmisten hilft

Viele Menschen tragen diesen kleinen Messie in sich, der sie dazu bringt, das Glas mit den Muscheln aus dem letzten Urlaub aufs Fensterbrett zu stellen, den schönen Stein, den das Kind gefunden hat oder das Teelichtchen, das doch nie angezündet wird. Solcher Nippes fängt den Staub nicht nur, sondern führt auch dazu, die Hürde zum Wischen zu erhöhen. Man müsste ihn schließlich erst wegräumen. In Deko-Artikeln wie Kissen oder Kuscheldecken fängt sich der Staub ebenfalls und sammelt sich an, weshalb man sie reduzieren und auch die normale Bettwäsche samt Kissen regelmäßig ausschütteln sollte.

Schon gewusst? Auch Lüften hilft gegen Staub

Stoßlüften beugt nicht nur Schimmelbildung vor, sondern hilft auch dabei, den Staub aus der Wohnung zu bekommen. Die verstaubte Luft drinnen wird durch frische Luft von außen ausgetauscht. Fenster und Türen nur zu kippen, bringt dagegen nichts. Auch Zimmerpflanzen, die Schadstoffe aus der Luft aufnehmen und für eine höhere Luftfeuchtigkeit sorgen, können eine Hilfe im Kampf gegen den Staub sein.

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