So viel zahlt Apple für die Einzelteile im iPhone 11

Christian Bernhard
Freier Autor

Das kürzlich neu erschienene iPhone 11 Pro Max ist das teuerste Smartphone, das Apple jemals auf den Markt gebracht hat. In seiner 512-GB-Speichervolumen-Ausführung kostet es in Europa stolze 1649 Euro. Doch wie viel davon fällt tatsächlich für Materialkosten an? Ein Überblick.

Die iPhone11-Serie kam erst kürzlich auf den Markt. (Bild: Getty Images)

Das Online-Technikportal “Techinsights” hat sich auf die Suche gemacht und die Materialkosten für das iPhone 11 Pro Max recherchiert. Es kommt zum Ergebnis, dass Apple rund 450 Euro an Materialkosten dafür aufzuwenden hat.

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Das würde bedeuten, dass das Edel-Smartphone in Bezug auf seine reinen Einzelteil-Kosten mehr als dreimal so teuer verkauft wird. Das klingt sportlich, allerdings darf man nicht vergessen, dass Apple auch in den Bereichen Fertigung, Vermarktung, Vertrieb und Entwicklung Kosten hat, die noch zu den Materialkosten dazukommen. Ein großer Posten, der zusätzlich anfällt, sind etwa die Lohn- und Betriebskosten für die Angestellten des Mega-Unternehmens. Die Gewinn-Marge kann sich aber dennoch sehen lassen.

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Große Gewinnspanne bei den Speichergrößen

Schaut man sich die Einzelteile genauer an, ist die Kamera das teuerste: Sie kostet Apple laut “Techinsights” 73,50 Dollar, sprich rund 66 Euro. Auf Rang zwei platziert sich das Display, für das 66,50 Dollar (knapp 60 Euro) anfallen. Dicht dahinter folgt der A13-Prozessor, für den demnach 64 Dollar (58 Euro) anfallen.

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Eine große Gewinnspanne scheint Apple bei den Speichergrößen zu haben: Für Kunden schlägt der Sprung zur nächstgrößeren Version mit bis zu 400 Dollar (360 Euro) zu Buche, in der Produktion kostet dem Konzern das anscheinend weniger als 50 Dollar (45 Euro).

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