Darum sollte Pasta niemals über der Spüle abgegossen werden

Es ist 19:30 Uhr an einem Abend unter der Woche, man kommt hungrig und müde von der Arbeit und will nichts mehr als ein schnelles Abendessen kochen. Was ist die Lösung? Genau, für die meisten ist eine große Portion Nudeln ein alltägliches Grundnahrungsmittel.

Es heißt ja so schön, dass jeder Nudeln kochen kann, aber ist das wirklich so? Überraschenderweise machen viele von uns nämlich einen riesen Fehler. Jeder Chefkoch oder die italienische Großmutter weiß es: Das Nudelwasser über einem Sieb in der Spüle abgießen ist eine absolute Verschwendung! Wer das Kochwasser aufbewahrt, kann seine Kochkunst um ein Vielfaches aufbessern.

Das Pastawasser wird oftmals auch als "flüssiges Gold" bezeichnet und sollte dementsprechend eher geheiligt als weggeschüttet werden. Wer Nudeln aus Mehlteig mit einer Prise Salz und einem Schuss Olivenöl kocht, leitet einen Prozess mit dem Namen "Emulgieren" ein. Und das neblige, stärkehaltige Wasser, das dabei im Topf entsteht, kann die alltägliche Portion Nudeln in ein wahres Gourmetgericht verwandeln!

Das Wasser bindet die Sauce, egal ob man Pesto, Mariana oder einfach nur Parmesan dazu gibt. Das Ergebnis ist ein cremiges, dickflüssiges, echt italienisches Gericht – ohne wässrige Pfützen am Tellerrand oder vereinzelte trockene Pasta. Nur beim Mischen daran denken, dass das Wasser schon Salz enthält, die Sauce muss also etwas weniger gewürzt werden als üblich.

Immer noch skeptisch, wie viel ein Schuss Nudelwasser tatsächlich ausmachen kann? Dann ist Ausprobieren angesagt! Es ist echte italienische Wissenschaft, okay?