Spannende Studie: Was das Alleinsein über einen aussagt

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 1 Min.

Allein sein ist für die einen pure Qual, für andere wiederum die totale Erholung. Warum fällt es manchen Menschen leichter, sich auch mal mit sich selbst zu beschäftigen? Eine Studie aus Singapur hat einen Fingerzeig.

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Manche sind auch gerne mal allein. (Bild: Getty Images)

Soziale Kontakte sind wichtig für unser Wohlbefinden. Doch während sich manche Menschen am liebsten jeden Tag mit ihren Freunden treffen, gibt es andere, die bewusst auch mal allein sein wollen. In einer Studie der Singapore Management University und der London School of Economics von 2016 untersuchten Wissenschaftler, warum das so ist.

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Dafür befragten die Forscher 15.000 Teilnehmer zu ihrem Wohnort und ihren sozialen Kontakten. Die Befragten waren zwischen 18 und 28 Jahre alt. Dabei kam heraus: Vor allem diejenigen Teilnehmer, die in ländlichen Gebieten lebten, waren zufriedener – auch durch den regelmäßigen Kontakt mit Freunden.

Spannende Erkenntnis

Doch spannend war für die Autoren der Studie vor allem ein Aspekt: Die Teilnehmer, die lieber öfter mal alleine sind, waren überdurchschnittlich intelligent. Die Wissenschaftler vermuten, dass es diesen Teilnehmern leichter fällt, sich auch ohne gehäufte soziale Kontakte an ihre Lebenssituation anzupassen.

Zu viel allein sein ist auf der anderen Seite aber auch nicht gut – das hat uns die Zwangsisolation in der Coronakrise deutlich vor Augen geführt. Ob man nun lieber Gesellschaft hat oder besser für sich bleibt, eins ist sicher: Freunde machen unser Leben bunter – egal, wie viele man davon hat.

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