Die besten Spartipps: So funktioniert die 3-Tage-Regel

Soll ich, oder soll ich nicht? Mit der 3-Tage-Regel finden Sie heraus, ob Sie ein Produkt wirklich kaufen möchten. (Bild: Getty)

Wie gewonnen, so zerronnen: Geht Ihr Geld auch regelmäßig für Spontankäufe drauf? Mit einer einfachen Spar-Regel lässt sich das ganz einfach vermeiden.

"Die Jacke ist ja schön! Und 30 Prozent günstiger - click - ab in den Warenkorb." Spontankäufe sind in Zeiten von Online-Shopping verbreiteter denn je - mal eben die Shopping-App gecheckt und schon kann sich der Warenkorb ganz schnell füllen. Gerade bei zeitlich begrenzten Schnäppchen heißt es schließlich: schnell sein, denn das Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht. Das Fatale: Oft shoppen Kunden Dinge, die sie ohne den Blick in die Shopping-App gar nicht auf dem Schirm gehabt hätten. Nach einer Weile läppern sich die Ausgaben. So sammeln sich über längere Zeit beachtliche Beträge an, die man hier und da für dies und das ausgegeben hat.

Ein simpler, aber einfacher Trick kann dabei helfen, die Ausgaben für spontane Lustkäufe zu reduzieren. Ein neues, stylisches Nachtschränkchen oder ein schickes Sofakissen, das so gut zu den anderen passen würde: Müssen diese Käufe unbedingt sein? Das findet man mit der 3-Tage-Regel ganz einfach heraus.

Die 3-Tage-Regel geht zurück auf die US-Bloggerin mit dem Pseudonym Jamie Rappaport, die ständig pleite war (Bild: Getty).

Und so funktioniert´s: Wenn Sie das Gefühl überkommt, sofort etwas kaufen zu müssen, warten Sie erstmal drei Tage ab. Wenn der Wunsch danach immer noch groß ist, dann gönnen Sie es sich ohne Reue. Doch oftmals überlegt man es sich mit zeitlichem Abstand doch nochmal anders. In diesem Fall verzichten Sie auf die Ausgabe - Sie haben Geld gespart und gleichzeitig auch noch nachhaltig gehandelt.

Konto schon wieder leer? Hier finden Sie weitere einfache Spartipps für den Alltag

Doch was, wenn die Online-Rabattaktion nur 24 Stunden gilt? Dann schauen Sie zunächst, ob es das Produkt nicht ohnehin günstiger bei einem anderen Anbieter gibt. Oftmals sind die vermeintlichen Preiskracher bei Shopping-Apps gar keine außergewöhnlich günstigen Schnäppchen. Manchmal hilft auch ein Blick in den überfüllten Keller oder den überquellenden Kleiderschrank, um Shoppingelüste zu unterdrücken.

Schon gewusst? Der Tipp geht zurück auf die US-Bloggerin mit dem Pseudonym Jamie Rappaport, die ständig pleite war und ihre Mutter regelmäßig um Geld anpumpen musste. Der Grund für das Geld-Dilemma war – trotz ihres gut bezahlten Jobs – dass die junge Frau ihr ganzes Geld für Spontankäufe aus dem Fenster warf. Ein überteuerter Coffee-to-go hier, ein Sandwich auf die Kralle dort, und in der Mittagspause noch die "tausendste, süße Kaffeetasse" oben drauf. Als ihre Bank drohte, ihr Konto zu pfänden, wusste Rappaport, dass sie etwas ändern müsse – und bat ihre Mutter um Hilfe. Diese gab ihr daraufhin den Tipp, die Drei-Tage-Regel zu befolgen.

Lesen Sie auch: So viel Geld können Sie sparen, wenn Sie auf den Coffee-to-go verzichten

Nicht nur um Geld zu sparen, sondern auch im Sinne der Nachhaltigkeit lohnt es sich, dieses Einkaufscredo nachzuahmen.

Geld sparen ist gar nicht so schwer - hier finden Sie weitere Spartipps:

Die besten Spartipps für den Alltag
Mit diesen Tipps sparen Sie bei Amazon
Clever sparen mit der 50-30-20-Regel
So sparen Sie Stromkosten

Auch durch Recycling kann man Geld sparen - zum Beispiel, indem man Kerzen selbst macht: