Spinnenalarm! Das ist die liebste Sex-Position der Australier

·Freie Journalistin
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Nichts für Arachnophobiker: Für die meisten Menschen sind Spinnen im Schlafzimmer der Abtörner schlechthin. Wie eine neue Studie nun herausgefunden hat, ist allerdings "The Spider" (dt.: "die Spinne") die beliebteste Sex-Stellung der Australier.

Ein Forschungsteam hat sich dem spannenden Thema
Ein Forschungsteam hat sich dem spannenden Thema "beliebteste Sexstellungen" gewidmet. (Symbolbild: Getty Images)

In Australien gibt es bekanntermaßen viele Spinnen – einige davon sind sehr giftig. Vielleicht sind die Aussies es deshalb gewohnt, sich von den kleinen Tierchen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Und haben ihrer liebsten Stellung beim Sex sogar den Namen "Die Spinne" gegeben: Wie Forschende einer kürzlich von WeThrift durchgeführten Studie herausgefunden haben, lieben sich die Australier am häufigsten in dieser Sex-Position. Das Forschungsteam untersuchte die Daten von Google Trends für eine länderspezifische Analyse der beliebtesten Sexstellungen auf der ganzen Welt.

Intimes Tête-à-Tête, aber nichts für Anfänger

Die Sex-Position "Die Spinne" erfordert Vertrauen, etwas Flexibilität und ein bisschen Übung. Kate Balestrieri, Psy.D., Gründerin von Modern Intimacy, erklärt auf Menshealth.com: "Beide Partner legen sich einander zugewandt auf den Rücken, die Beine werden scherenartig ineinander gespreizt." Man könne auch sich gegenüber sitzend beginnen.

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Während der Penetration können sich beide Partner zurücklehnen, sich auf ihre Hände oder Ellbogen abstützen – auf diese Weise können G-Punkt und Prostata noch intensiver stimuliert werden, so Balestrieri.

Sexuelle Unlust: die Top-4-Tipps, um die Libido zu steigern

Während der Pandemie, so ergab die Umfrage, habe sich die sexuelle Aktivität bei rund 30 Prozent der Befragten verringert. "Weniger Sexualtrieb oder ein Verlust der Libido ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen sehr verbreitet", erklärt Earim Chaudry, MD der Männergesundheitsplattform "Manual", über die Studie.

Doch glücklicherweise gibt es laut Chaudry eine Vielzahl natürlicher Möglichkeiten, wie man die eigene Libido steigern könne:

1. Stress reduzieren

Die Libido hat ihren Ursprung in der Psyche. Sind medizinische Ursachen für eine sexuelle Dysfunktion ausgeschlossen, kann ein hohes Stress- oder Angst-Level ein Auslöser für eine reduzierte Libido sein. Du bist damit keineswegs allein: In Umfragen gaben rund 30 Prozent der Frauen zwischen 18 und 59 Jahren an, dass ihr sexuelles Verlangen gestört sei. Sexuelle Unlust beim Mann kommt mit 17 bis 19 Prozent seltener vor.

Hilfreich können Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung sein. Auch Yoga, Pilates, Tai Chi oder Qigong sind empfehlenswert.

2. Genug Schlaf bekommen

"Schlechte Schlafgewohnheiten können zu Energiemangel, Erschöpfung und Müdigkeit führen. Häufig ist die Folge davon eine geringe Libido oder ein vermindertes Interesse an sexueller Aktivität", so Earim Chaudry. Also versuche, für ausreichend und erholsamen Schlaf zu sorgen.

3. Sportlich aktiv bleiben

Earim Chaudry erklärt, dass Sport die sexuelle Funktion und die Libido sowohl bei Männern als auch bei Frauen verbessern kann. Dabei geht es vor allem um die Erhöhung des Testosteronspiegels, des Hormons, das für die sexuelle Erregung verantwortlich ist: Krafttraining eignet sich hierfür am besten.

Bei Frauen können auch hormonelle Verhütungsmittel einen Einfluss auf das Testosteron-Level haben – die Analyse ist sehr individuell und sollte mit einem Gynäkologen abgeklärt werden.

4. Achte auf deinen Alkoholkonsum

"Alkohol kann einen großen Einfluss auf die Libido haben. Während Alkohol die sexuellen Wünsche im ersten Moment steigern kann, ist er zugleich ein Beruhigungsmittel", so Chaudry. Außerdem kann zu viel Alkohol auch Erektionsprobleme hervorrufen. Also: Greift lieber zu alkoholfreien Getränken oder Virgin-Cocktails.

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