Ein Step-by-Step-Guide, wenn du deinen Intimbereich nicht mehr enthaaren willst

Kelsey Castañon

Selbst in der Renaissance wurde sich untenrum schon enthaart. Damals galt Schambehaarung nicht nur als unästhetisch, sondern geradezu als unzivilisiert, weshalb sich Frauen unter anderem mit einer Arsen-haltigen Formel die Haare entfernten. In der Anleitung hierzu stand etwa: „Schnell mit warmem Wasser abwaschen, damit die Haut sich nicht pellt.“ Die Rede ist von einem Enthaarungsmittel von 1532. Diese Zeiten sind also – zu unserem und dem Glück unserer Haut – längst vorbei.

Doch der natürliche Busch erfreut sich heute wieder wachsender Beliebtheit: Von Emma Watson, über Amber Rose bis hin zu Ashley Graham sprechen auch viele prominente Frauen über ihre neue Natürlichkeit. Wir unterstützen dich selbstverständlich bei allem, was du haartechnisch in deinem Intimbereich noch vorhast, sei es eine dauerhafte Haarentfernung oder der volle Busch.

Falls du an letzterem interessiert bist, haben wir in den folgenden Slides einen Guide zusammengestellt, der dir schrittweise zeigt, wie du es behutsam angehen kannst.

Was du sonst noch über dauerhafte Haarentfernung wissen solltest:

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Zu allererst, und das hast du dir vielleicht schon fast denken können: Hör auf, deinen Intimbereich zu enthaaren. Egal wie, ob Wachs, Rasierer oder Epilierer, leg' das Werkzeug beiseite und lass' die Natur ihr Ding machen. Und eins vorweg: Je nach Enthaarungsmethode wird der Haarwuchs möglicherweise nicht ganz gleichmäßig aussehen. Wer lange Zeit gewachst oder epiliert hat, wird beispielsweise stellenweise keine Haare mehr bekommen, wohingegen der Haarwuchs durch das langjährige Rasieren oft etwas harscher wird, da die Haare aus einem unnatürlich geraden Winkel abrasiert werden und so stacheliger wieder wachsen.

So ganz „au naturel“ muss es ja auch nicht für alle sein. Mit einem elektrischen Rasierer lässt sich eine Länge festsetzen, auf die du deine Intimbehaarung trimmen kannst. Außerdem kannst du somit einfach besser kontrollieren, wo was genau wachsen soll, ob beispielsweise ein Dreieck entstehen soll oder du ganz einfach die Seiten wegtrimmen magst.

Einer der unangenehmeren Parts des Auswachsens ist der Juckreiz, der in den meisten Fällen folgt. Was nun besonders wichtig ist: die richtige Wäsche. Synthetische Stoffe werden jetzt vorerst – idealerweise für immer – verbannt. Deine Intimregion braucht zum Regenerieren Luft und die Fähigkeit zu Atmen – sprich: 100 % Baumwolle!

Eingewachsene Haare sind wahrscheinlich vor allem denen bekannt, die sonst regelmäßig beim Waxing waren. Hier bietet sich zur behutsamen Behandlung ein sanftes Peeling an, wie etwa dieses hier von Bliss.

Mit sanften Cremes und Gels kannst du Irritationen verhindern, die durch das Wachstum nach jahrelangem Rasieren zustande kommen können. Am besten enthalten die Produkte beruhigende aktive Wirkstoffe wie etwa Aloe Vera. Auf gar keinen Fall sollten reizende Stoffe enthalten sein.

Da Schambehaarung von Natur aus eine andere Struktur hat, solltest du tatsächlich überlegen, dir eine Art Conditioner zuzulegen, um das Haar etwas geschmeidiger zu machen. Hierzu bietet sich etwa ein mildes Bartöl mit natürlichen Wirkstoffen an, das in der Regel in Männerabteilungen zu finden ist, wie etwa dieses hier von der Brooklyn Soap Company.

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