Stiftung Warentest: Das sind die besten Babyphones

Vanessa Peschla
Lifestyle Editor

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Von smarten Babyphones bis zur App, von kostenlos bis 209 Euro und von geringer bis sehr großer Reichweite: Stiftung Warentest hat 20 Babyphones auf den Prüfstand geschickt. Die Ergebnisse reichen von “Gut” bis “Ausreichend”, wobei vor allem klassische Geräte als deutliche Gewinner hervorgehen.

Eltern müssen sich auf ein Babyphone verlassen können - Stiftung Warentest hat 20 Geräte getestet. (Symbolbild: Getty Images)

Um den Schlaf seines Kindes zu überwachen gibt es verschiedene Möglichkeiten: Geräte nur mit Ton, mit Ton und Video, Webcams und sogar Apps. Stiftung Warentest nahm insgesamt 20 Babyphones unter die Lupe und verglich sie in verschiedenen Kategorien wie Warnung bei Störung, Reichweite und Elektrosmog. 14 klassische Babyphones, drei smarte Geräte und drei Apps gingen ins Rennen, wobei alle ein Sende- und Empfängergerät haben, die entweder über Funk oder WLAN miteinander kommunizieren.

Der eindeutige Sieger: Die klassischen Geräte

Bei den klassischen Babyphones gibt es unter anderem die, die nur den Ton übertragen. So merken die Eltern, die das Empfängergerät mit sich im Haus herumtragen durch Schreie oder Geräusche vom Baby, ob das Kind wach ist. Für die Eltern, die ihre Kinder gerne immer im Blick haben, bietet sich ein Babyphone mit Kamera an.

Babyphones nur mit Ton sind am verlässlichsten

Die Geräte, bei denen nur der Ton übertragen wird, warnen Eltern am zuverlässigsten, auch wenn eine Störung, wie zum Beispiel Stromausfall stattfindet. Sie sind außerdem besonders einfach zu bedienen und sind somit die allgemeinen Sieger des Tests. Allen voran das Modell Avent SCD723/26 von Phillips. Mit der Note 1,9 ist es der Testsieger und überzeugt vor allem durch Handhabung, Akku, Stromverbrauch und akkurate Übertragung. Außerdem punktet das Gerät mit einer Gegensprechfunktion, Nachtruhemodus und Smart ECO-Modus.

Klassische Geräte mit Ton- und Videoübertragung können auch überzeugen

Das beste klassische Gerät mit Ton- und Videoübertragung geht ebenfalls aus den Reihen von Philips hervor. Mit diesem Gerät können Eltern ihr Kind den ganzen Tag beobachten und hören. Die Videos sind bei klassischen Geräten aber nicht wirklich scharf, vor allem in dunklen Räumen lassen sie eher zu wünschen übrig. Doch das Digitale Video-Babyphone SCD845/26 von Philips überzeugt erneut mit einer sehr einfachen Handhabung, einer guten Übertragung durch Infrarot-Nachtsichtfunktion, wodurch man das Baby auch nachts zumindest gut erkennen kann. Der Akku wird jedoch mit “Ausreichend” bewertet, was beim täglichen Gebrauch für Eltern nervig sein kann, wenn sie das Gerät jeden Tag aufladen müssen.

Smarte Geräte und Webcams schneiden deutlich schlechter ab

Das größte Manko an klassischen Geräten ist die geringe Reichweite: Bei mehr als ein paar Zimmern Abstand wird nicht mehr zuverlässig übertragen. Das ist vor allem bei großen Wohnungen oder Häusern mit mehreren Stockwerken ein Problem. Hier kommen die sogenannten smarten Geräte ins Spiel, die Webcams und Audiophones beinhalten. Durch WLAN-Verbindung kann das Babyphone überall mit hingenommen werden - das gilt auch für ein Restaurant - vorausgesetzt man kann sich dort ins WLAN einloggen. Obwohl die Reichweite dieser Geräte unschlagbar ist, schließen alle drei, die ins Rennen gingen, lediglich mit “Befriedigend” oder sogar nur “Ausreichend” ab. Es wird vor allem die komplexe Anwendung und die hohe Abhängigkeit vom funktionierendem WLAN kritisiert.

Sind Apps die Zukunft der Babyüberwachung?

Apps schließen etwas besser ab, denn auch sie haben eine große Reichweite und kosten nur wenig oder sogar gar kein Geld. Die App muss auf zwei Handys installiert werden, während das eine ins Kinderzimmer gestellt wird und das andere bei den Eltern bleibt. Die App TappyTaps überzeugt im Test am meisten, schließt aber dennoch nur mit “Befriedigend” ab. Die Übertragung ist relativ zuverlässig, doch da eine Infrarot-Funktion fehlt, ist das Bildmaterial sehr schlecht. Richtige Babyphones können durch die Apps also nicht ersetzt werden, sind aber im Urlaub eine akzeptable Alternative.

Elektrosmog ist bei allen Babyphones kein Problem

Auch der von den Geräten ausgehende Elektrosmog wurde unter die Lupe genommen. Es kam raus, dass sich Eltern deswegen keine Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder machen müssen. Denn alle Geräte unterschreiten die Grenzwerte des Bundes-Immissionsschutzgesetzes für die elektrische Feldstärke deutlich. Und das bereits bei einem Meter Abstand zum Babybett.

Das sind die Top 5 der Babyphones

  1. Babyphone mit Tonübertragung Avent SCD723/26 von Phillips (1,9)

  2. Digitale Video-Babyphone SCD845/26 von Philips (2,1)

  3. Babyphone Expert Care A014303 von Babymoov (2,4)

  4. Projektor-Babyphone 50080 von Reer (2,4)

  5. Eco Control Video Display 550VD von Nuk (2,5)

Den vollständigen Bericht von Stiftung Warentest zum Thema „Babyphones“ und eine Datenbank mit Testergebnissen zu 37 Modellen finden Sie hier (kostenpflichtig).