Stilikone: 5 Stil-Geheimnisse, die wir uns von Audrey Hepburn abgucken

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Vor rund 70 Jahren gelang Audrey Hepburn der Durchbruch auf der Leinwand – und auf der Mode-Bildfläche. Seitdem gilt die Filmlegende als DIE Stilikone schlechthin. Wir wissen, warum ...

Stilikonen gibt es viele, doch nur wenige von ihnen prägen unseren Style über Jahrzehnte. Audrey Hepburn schafft das mit spielender Leichtigkeit. Sie steht für Glamour, Anmut und setzte mit ihren Looks mehr als einmal ein echtes Statement. Kein Wunder also, dass die Hollywooddiva bereits zu Lebzeiten für ihr Modegespür gefeiert wurde und modernen Fashionistas noch heute als Inspiration dient. Wir haben uns den Style der Schauspielerin deswegen einmal genauer angeschaut und fünf Geheimnisse entdeckt, die wir uns heute (und für immer) abschauen.

1. Weniger ist mehr

Zugegeben, diese "Styling-Regel" ist nicht neu, dafür aber umso wichtiger. Audrey Hepburn ist für ihren zeitlosen Stil bekannt, den sie vor allem mit klassischen Fashion-Allroundern geschaffen hat. Ihre Devise: Basics vom Designer, der Rest kann auch von der Stange sein. Statt sich also mit unnötig viel Chichi zu behängen, der maximal eine Saison hält, lieber in hochwertige Klassiker investieren, die mit einer ausgezeichneten Qualität, einem einfachen, aber perfekten Schnitt und einem Minimum an Details daherkommen. So gehörten Trenchcoat, Rollkragenpullover, ärmellose Kleider und Ballerina zu den All-time-favourites der Leinwand-Schönheit.

2. Weniger ist mehr – auch bei Designer-Teilen

Eine Styling-Regel, die nahtlos an die erste anknüpft. Als Audrey bekannt wurde, standen die berühmtesten Modehäuser Schlange, um den neuen Star am Filmhimmel ankleiden zu dürfen. Doch auch wenn Audrey die edlen Designer-Pieces zu schätzen wusste und liebte, so setzte sie diese dennoch sparsam ein. Ein Highlight pro Look reicht! Das Chanel-Kostüm zur Hermès-Tasche und Dior-Sonnenbrille zu kombinieren, kam für Audrey nicht in Frage! Wer zu viel will, erreicht eher das Gegenteil – Audrey wusste das!

3. Vorzüge betonen

Wir alle haben Stellen an unserem Körper, mit denen wir uns nicht immer anfreunden können. Da war auch Audrey Hepburn keine Ausnahme. Es mag unvorstellbar klingen, doch die Oscar-Gewinnerin entsprach damals nicht dem gängigen Schönheitsideal der Traumfabrik. Nicht so kurvig wie Marilyn Monroe, aber auch nicht so grazil wie Grace Kelly und dann auch noch brünett: Audrey wusste um ihre vermeintlichen "Makel" – und pfiff drauf! Die Schauspielerin ließ sich nicht verbiegen und machte aus ihrem Typ eine eigene Marke, in dem sie ihre Vorzüge betonte. So liebte sie jeden Look, den sie mit einem breiten Taillengürtel kombinieren konnte. Dieser setzte ihre schmale Mitte perfekt in Szene und zauberte ihr noch dazu ein paar tolle Extrakurven.

4. A girl's best friend: die Sonnenbrille

Audrey Hepburn hat so einigen Teilen zu Weltruhm verholfen. Unvergessen bleibt die legendäre Szene in "Frühstück bei Tiffany's", in der die Schauspielerin in einem atemberaubenden Kleid vor dem wohl berühmtesten Schaufenster der Welt steht. Es war die Geburtsstunde des "Kleinen Schwarzen" und damit bis heute dem Inbegriff von Eleganz und dem absoluten Must-have in JEDEM Kleiderschrank. Doch nicht nur das schlichte Cocktaildress gehörte zu Audreys Markenzeichen, auch die große schwarze Sonnenbrille tauchte in unzähligen ihrer Looks auf. Der Grund ist so simpel wie genial: Das Accessoire verlieh ihrem Style nicht nur die optimale Portion Coolness, es diente der Schauspielerin auch als trendiges Mittel, um No-Make-up-Tage oder kurze Nächte mit wenig Schlaf zu verbergen.

5. Be yourself

Fast 70 Jahre nach ihrem großen Durchbruch mit dem Film "Ein Herz und eine Krone" wird Audrey Hepburn noch immer als Stilikone gefeiert. Doch viel mehr noch als ihr Händchen für Mode bleibt das Wesen der Schauspielerin unvergessen. Stets freundlich und mit einem Lächeln, doch bestimmt und selbstbewusst machte sie, was sie wollte, und ließ sich von der teilweise erbarmungslosen Traumfabrik nicht beirren oder verändern. Der Erfolg gibt ihr bis heute Recht. Sei du selbst und du kannst nur gewinnen – vor allem, wenn es um Mode und Stil geht!

Dieser Artikel ist ursprünglich auf brigitte.de erschienen.

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