Studie belegt: Sex am Morgen ist besonders gesund – & das ist der Grund

Franki Cookney

Er nimmt nicht ganz so viel Zeit und vor allem Vorspiel in Anspruch, und hat trotzdem seinen ganz eigenen Charme: Sex am Morgen.

Klar, häufig ist man morgens nicht automatisch in sexy Stimmung – trotzdem bringt die Unbedarftheit und Spontaneität von „Morning Sex“ etwas ganz Besonderes mit sich.

Das britische Onlineportal Superdrug veröffentlichte Anfang des Jahres eine Studie, aus der hervorging, dass eine Mehrheit der Befragten am liebsten sonntagmorgens Sex hat.

Und eigentlich ist das auch ganz schlüssig. Immerhin sind die Gedanken der meisten sonntags um 9 Uhr nicht unbedingt der Arbeit oder den Alltagsstrapazen gewidmet. Außerdem besteht keine große Gefahr, dass man bereits satt gegessen oder sonstig beeinträchtig ist.

„Oh, ja. Vor allem bin ich abends oft so müde, dass ich gar keine Kraft, geschweige denn Lust habe“, schreibt mir eine Freundin, als ich ihr von der Textidee erzähle. „Außerdem ist es die schönste Weise aufzuwachen. Und mein Körper fühlt sich danach gleich viel belebter an. Wenn ich danach auch noch gleich duschen gehe, sind auch wirklich alle meine Sinne direkt wach.“

Ich persönlich sehe es ähnlich – und finde, es hilft mir zusätzlich dabei, aufzustehen, weil ich schlicht keine Frühaufsteherin bin. Und neben einer Dusche und einem heißen Pott Kaffee kann ich eins sagen: Sex gleich nach dem Aufwachen ist tausendmal besser als Weckerrufe und 10 Snooze-Drücker.

Ähnlich wie Sport am Morgen ist es im Übrigen auch wissenschaftlich bewiesen, dass körperliche Betätigung bald nach dem Aufwachen den Kreislauf und somit auch die Produktivität und die eigene Zufriedenheit anregt. Und nicht zu vergessen: der „Afterglow-Effect“. Die Aspekte der körperlichen Aktivität und des inneren Ausgleichs wirken langfristig außerdem entzündungshemmend.

In meinen Twitter- und Facebook-Feeds wird sich außerdem auch zu den psychischen Vorzügen von Morgensex geäußert: „Ich habe das Gefühl, er hilft gegen meine Angstzustände“, schreibt meine Freundin Suzi. „So starte ich den Tag oft mit einem Endorphin-High, das meine Grundstimmung positiv auslegt.“ Auf Twitter schrieb eine Bekannte, Sex am Morgen sei für sie „weitaus effektiver als Yoga“.

Vielleicht lohnt es sich also, die Snooze-Funktion mal abzustellen, und sich stattdessen auf ein morgendliches Schäferstündchen einzulassen.

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