"Super Follows": Twitter bietet Bezahl-Abos an

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In den USA und Kanada hat Twitter eine neue Bezahl-Funktion eingeführt. (Bild: Thiago Prudêncio/SOPA Images/LightRocket via Getty Images)
In den USA und Kanada hat Twitter eine neue Bezahl-Funktion eingeführt. (Bild: Thiago Prudêncio/SOPA Images/LightRocket via Getty Images)

Bislang zählte Twitter - zumindest hierzulande - zu den Plattformen, die ihre Dienste komplett kostenfrei zur Verfügung stellten. Nun sollen prominente User ein kostenpflichtiges Abomodell anbieten können.

Bereits im Juni hatte Twitter die Funktion getestet, nun ist es so weit: In Zukunft können alle Accounts in den USA und Kanada, die über 10.000 Follower haben und die Seite regelmäßig nutzen, ihre Inhalte monetarisieren. Konkret heißt das: Alle prominenten Nutzerinnen und Nutzer, die das Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben, können von nun an exklusive Inhalte gegen Bezahlung anbieten.

Wie Twitter am Mittwoch bekannt gab, müssen drei Prozent der Einnahmen als Gebühr an das Unternehmen abgetreten werden. Wer 50.000 Dollar oder mehr erwirtschaftet, muss allerdings satte 20 Prozent abdrücken. Die "Super Follows"-Funktion bietet drei Preisstufen an: Drei Dollar, fünf Dollar oder zehn Dollar dürfen die bekannten User dann von ihren Fans pro Monat verlangen. Zusätzlich soll es aber weiterhin möglich sein, kostenfreie Tweets abzusetzen - auch, wenn man zahlenden Abonnenten außerdem noch exklusive Posts anbietet.

In den kommenden Wochen soll das Modell auch in anderen Ländern eingeführt werden. Zuletzt testete das Unternehmen weitere Möglichkeiten, um mehr Umsatz zu generieren. In Kanada und Australien etwa startete vor kurzem "Twitter Blue", eine Funktion, die den Usern gegen Bezahlung ein nutzerfreundlicheres Erlebnis bieten soll.

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