Sushi selbst machen: So einfach klappt's

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Es ist wieder höchste Zeit, sich möglichst viel in den eigenen vier Wänden aufzuhalten. Also warum nicht etwas neues probieren und dabei auch noch Geld sparen? Selbstgemachtes Sushi ist eine schöne Herausforderung und kann exzellent schmecken.

Sushi ist gesund, abwechslungsreich und schmeckt ganz hervorragend. (Bild: Getty Images)
Sushi ist gesund, abwechslungsreich und schmeckt ganz hervorragend. (Bild: Getty Images)

Wer nun bereits auf seine Hände herab guckt und dort zwei linke Daumen vermutet, dem sei gesagt: Sushi selbst machen ist gar nicht so schwer, wie es vielleicht erstmal klingt. Tatsächlich funktioniert es mit einem passenden Anfängerset sogar relativ einfach.

Wir empfehlen euch hier einige Produkte, die die heimische Sushi-Runde bequem möglich machen und liefern dazu diverse Ideen für Sushi mitsamt Tipps und Tricks.

Fangen wir also ganz vorne an: Was braucht es für die eigene Sushi-Produktion? Hier empfehlen wir ein Anfängerset, weil hier handliche Größen geliefert werden, die für das erste und zweite Mal ausreichen und bei Missfallen also nicht zu große Kosten verursachen.

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Wir empfehlen die ITA-San Sushi Box, die es auf Amazon für knapp 20 Euro zu bestellen gibt. Das ist im Vergleich zu den einschlägigen Supermärkten nicht nur ein super Preis, sondern insgesamt auch einfach ein sehr gutes Gesamtpaket.

In der Box kommen eine Bambusmatte für das Rollen, insgesamt vier Essstäbchen sowie ein Sushi Nigiri Former (dazu gleich mehr). Zutaten sind ebenfalls in ausreichendem Umfang vorhanden: Seetang (28g), Nori-Blätter (10 Stück), fertige Essigzubereitung (150ml), Sushi-Reis (500g), Sojasoße (150ml), Merrettichpaste mit Wasabi (43g) und eingelegter Ingwer (110g) sind mehr als genug für die ersten Schritte.

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Wichtig: Fisch und Gemüse sind nicht im Paket enthalten. Das ist nur logisch, müssen die Zutaten doch frisch sein. Beim Gang im Supermarkt müssten also noch mindestens Gurke, Avocado und diverser Fisch in den Warenkorb wandern.

Wer seine Zutaten lieber ganz frisch kauft, der fühlt sich vielleicht bei diesen Sets besser aufgehoben. Das Blumtal Sushi Set für knapp 13 Euro wartet mit einer spülmaschinenenfesten Rolle auf. Wer direkt auf Top-Qualität setzen möchte, sollte sich das Set von Reishunger ansehen. Hier gibt es sogar noch einen praktischen Sushi-Former dazu.

Wenn Equipment und Zutaten eingetroffen sind, geht es ans Eingemachte. Und das ist gar nicht so schwer wie vielleicht gedacht. Anfänger starten am besten mit dem Klassiker: Hoso-Maki.

(Bild: Getty Images)
(Bild: Getty Images)

Schritt 1: Den Reis wie auf der Packung beschrieben zubereiten. Wichtig ist es, sich genau an die Anweisungen zum Waschen und Kochen zu halten, denn der Reis ist das A und O beim Sushi. Die Anweisungen weichen immer etwas ab, deshalb verweisen wir hier lieber auf die jeweilige Packung.

Schritt 2: Ein halbes Nori-Blatt zuschneiden und auf die (Bambus-)Matte legen. Kleiner Tipp: Eine Frischhaltefolie auf der Matte macht vieles einfacher.

Schritt 3: Reis auf das Nori-Blatt auftragen und dabei auf einen etwa ein Zentimeter großen Abstand zu den Enden oben und unten achten.

Schritt 4: Auf den Reis kommt jetzt die gewünschte Füllung: Dünne Gurken- oder Avocado-Streifen sind hier ebenso empfehlenswert wie kleine Lachsfiletstücke oder Thunfisch. Auch Frischkäse macht sich gut in den Rollen.

Noch ein Tipp: Wasabi mag nicht jeder in seinem Sushi. Deshalb empfiehlt es sich hier oft, Wasabi später separat zu reichen. Wer aber nur für sich selbst kocht, kann natürlich die Paste auch direkt auf den Reis auftragen und mit einrollen.

Schritt 5: Mithilfe der Matte das Blatt zu einer Rolle formen. Fest drücken, denn nur so findet die Rolle in die richtige Form. Zum verkleben kann Reisessig genutzt werden, der auf die zuvor freigelassenen Ränder aufgetragen wird. Viele Nori-Blätter kleben aber auch ohne Essig.

Schritt 6: Kurze Pause! Nach wenigen Minuten die Rolle dann in gleich große Stücke schneiden. Wer es traditionell halten will, schneidet für Hoso-Maki die gefaltete Rolle in genau sechs Stücke.

Eine etwas größere Herausforderung sind sogenannte Ura-Maki.

(Bild: Getty Images)
(Bild: Getty Images)

Bis Schritt 3 bleibt hier alles gleich.

Schritt 4: Nach dem Bestreichen des Nori-Blattes mit Reis wird dieses auf der Matte umgedreht - hier lohnt sich die Frischhaltefolie richtig.

Schritt 5: Jetzt kommt das gewünschte Innere auf das Blatt, welches anschließend eingerollt wird. Ist der Reis ordentlich klebrig, befindet sich das Nori-Blatt dann im Zentrum der Rolle und schließt dort Fisch oder Gemüse ein.

Schritt 6: Vor dem Schneiden kann die Rolle noch durch Sesam gedreht werden.

Das letzte für Anfänger geeignete Sushi ist das Nigiri.

(Bild: Getty Images)
(Bild: Getty Images)

Schritt 1: Die Hände mit ausreichend Essig befeuchten. Dann etwas Reis aus dem Topf nehmen und zu einem länglichen Streifen formen.

Schritt 2: Den Streifen mit ein wenig Wasabi bestreichen und ein Stück Lachs oder eine Crevette auflegen - hier ist das Wasabi leider Pflicht, sonst fällt der Fisch hinunter.

Vor dem Servieren sollte Sushi immer etwas Zeit im Kühlschrank verbringen. Dann mit Wasabi, Ingwer und Sojasauce servieren.

Sushi ist übrigens auch ein gutes Mittel, um Reste zu verwerten. Wer gerne experimentiert, kann sich in eine Maki-Rolle auch Obst, Karotten, Kürbis, Datteln oder Tofu stecken. Besonders Mutige sollen es sogar schon mit Rettich versucht haben. Oder wie wäre es mit süßem Sushi? Alles möglich!

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