Tel Aviv ist eine der LGBTQ-freundlichsten Städte der Welt

Der Nahe Osten und Teile Asiens haben nicht unbedingt den Ruf, Homosexualität gegenüber aufgeschlossen zu sein. Eine Ausnahme bildet da jedoch Tel Aviv. Die israelische Stadt räumt aktuell mit Vorurteilen auf und baut eine tolerante Gemeinschaft auf. Von schwulenfreundlichen Bars bis hin zur größten Pride-Parade der Region – Tel Aviv entwickelt sich zu einer Oase für Homosexuelle.

Der Bürgermeister von Tel Aviv und Jaffa, Ron Huldai, sagte: "Die Tel-Aviv-Pride-Parade ist nicht nur eine Party, sondern auch ein wichtiger Ausdruck unserer Unterstützung. Tel Aviv hat sich bereits einen Ruf als die "schwulenfreundlichste Stadt" der Welt gemacht und wird auch weiterhin daran arbeiten, ein strahlendes Beispiel für Werte wie Freiheit, Toleranz und Demokratie in der Welt zu sein", so zitiert ihn Culture Trip.

Die Tel Aviv Gay Pride Parade ist seit 1997 ein fester Bestandteil des jährlichen Veranstaltungskalenders der Stadt und hat seitdem ständig an Bekanntheit gewonnen. 2019 nahmen rund 250.000 Menschen an der Parade teil und viele Touristen reisen jährlich für das Event an. Während der Staat offiziell noch nicht die Homoehe legalisiert hat, erkennt die Regierung dafür immerhin die Lebenspartnerschaft von gleichgeschlechtlichen Paaren und auch die Legalität einer Ehe – sofern diese anderswo geschlossen wurde – an.