Tipps für die Schmuckreinigung vom Profi

Der Tipp, den wir in Sachen Schmuckreinigung von unserer Oma immer bekommen haben war simpel: Einfach mit Backpulver abreiben und schon sind Goldkette und Perlenohrringe wieder sauber. Tja, so leicht ist das leider nicht. Wir haben uns Tipps bei der Schmuckdesignerin Carolin Stütz vom Wiener Juwelier Dorotheum geholt, wie ihr euren Schmuck wieder zum Funkeln bringt. 

Spätestens wenn das Silber so aussieht, ist es Zeit für ein Bad (Bild: ddp images)

Der wichtigste Tipp von allen: Immer vorsichtig sein, denn Schmuck aus echtem Silber, Gold und Edelsteinen ist nicht nur kostbar, sondern auch empfindlich. Silber ist zum Beispiel ein sehr weiches Metall, das für die Schmuckverarbeitung mit Kupfer legiert wird. Die Folge: Es läuft schneller an. Um Silber wieder sauber zu bekommen empfiehlt der Juwelier daher ein Silberbad, in dem Ablagerungen in wenigen Minuten verschwinden.

Etwas simpler gestaltet sich die Reinigung von Goldschmuck. Hier gilt: Je hochkarätiger das Gold, desto weniger anfällig ist es, durch Umwelteinflüsse wie Schmutz, Seife und Kosmetika anzulaufen. Sollte es dennoch eine Reinigung vertragen, genügt hier ein Warmwasserbad mit etwas Spülmittel und einer weichen Zahnbürste.

Perlen wollen besonders behutsam behandelt werden (Bild: ddp images)

Das gilt allerdings nur bei Schmuck, der nicht mit Perlen verziert ist, denn deren empfindliche Oberfläche kann leicht zerkratzen. Hier also niemals Bürsten, Backpulver oder andere Schleifmittel verwenden. Besser eignen sich Kokosöl und eine sanfte Reinigung mit einem speziellen Perlentuch.

Wer nun doch Sorge hat, sein letztes Valentinstagsgeschenk oder den Verlobungsring dauerhaft zu schädigen, gibt seinen wertvollsten Schmuck doch lieber in die Hände eines Profis und lässt sie beim Juwelier seines Vertrauens reinigen.

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