"Total normal": Lena Meyer-Landrut zeigt ihre Dehnungsstreifen

Ein Hashtag, den man bei Influencern und Promis nicht mehr häufig sieht ist #nofilter. Vermutlich haben die Leute einfach aufgehört, so zu tun, als würden sie ihre vermeintlichen Makel auf Fotos nicht entfernen, bevor sie die auf Instagram posten. Umso erfrischender ist es, wenn ein großer Star wie Lena Meyer-Landrut ganz selbstverständlich ein Bild postet, auf dem man ihre Dehnungsstreifen sieht. Und sich noch dazu herzlich wenig um die bissigen Kommentare dazu schert. 

Bevor manche nun vollkommen in ihrem Weltbild erschüttert werden eines gleich vorweg: Ja, auch schlanke Frauen können Dehnungsstreifen haben. Die feinen Risse im Bindegewebe entstehen nicht nur durch Schwangerschaft oder Extra-Pfunde, sondern auch, wenn es sich aus anderen Gründen ausdehnen muss. Zum Beispiel, wenn Mädchen in der Pubertät besonders schnell wachsen. Genauso erklärt Meyer-Landrut ihre Dehnungsstreifen einem Fan in den Kommentaren, die sich erleichtert darüber zeigt, dass auch die “superschlanke Lena” dieses körperliche Merkmal teilt. “Ja, wegen Wachstumsschüben als Teenie”, schreibt sie. “Total normal.”

Recht hat sie – und doch scheint es immer noch in den Köpfen der Menschen angekommen zu sein, wie normal ein paar Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln sind. Das zeigt ein Blick in die Kommentarfunktion. Umso dankbarer sind wir Lena für die Selbstverständlichkeit, mit der sie das Bild postete. Ganz ohne Hashtags, mit denen sie den Blick gezielt auf diesen Body-Positive-Moment lenkt, ganz ohne weitere Erklärung. Nur mit urlaubstauglichen Emojis, die zeigen, wie sehr sie die Sonne genießt und wie süß ihr Zitronen-Bikini ist. Dass da noch Dehnungsstreifen zu sehen sind, scheint ihr schlicht egal. “Total normal” eben.

Lena Meyer-Landrut ist Diskussionen um ihren Körper gewohnt und begegnet ihnen selbstbewusst (Foto: Franziska Krug/Getty Images for Carl F. Bucherer)