Traumberuf Schauspieler? Tom Schilling wollte lieber Maler werden

·Lesedauer: 2 Min.

Dass Tom Schilling (39, 'Werk ohne Autor') zu einem der besten und erfolgreichsten deutschen Schauspieler geworden ist, kann er selbst nicht so ganz glauben. Obwohl er schon als Kind vor der Kamera stand, wollte der Star nämlich in eine ganz andere Richtung gehen und seine Kreativität als Maler ausleben.

"Absurd, dass ich Schauspieler bin"

"Als bildender Künstler oder auch als Autor hätte ich ganz alleine etwas tun können. Das kommt meinem Naturell sehr nah", so Tom im Gespräch mit dem Magazin 'Emotion'. Er sei nämlich eigentlich "total schüchtern." "Ich habe Angst vor neuen Situationen, neuen Menschen, ich habe Angst vor vielen Menschen. Es ist mit diesen Voraussetzungen absurd, dass ich Schauspieler bin." Das Privileg, mit Schauspielerei sein Geld verdienen zu können, erkennt er an: "Mein Beruf ist Leben und Identität. Dennoch ringe ich die ganze Zeit mit mir, ob ich ihn ausüben möchte. Dann frage ich mich, warum ich nicht einfach das Geschenk annehme, spielen zu dürfen? Warum zweifle ich?" Das seien Gedanken, für die er sich schämt.

Tom Schilling und die starken Gefühle

Sein beruflicher Erfolg lässt Tom Schilling natürlich nicht kalt. Er kann wie eine Droge sein, so der Star: "Aber diese Bestätigung darf man nicht mit tatsächlicher Liebe verwechseln. Das ist sehr gefährlich, denn wenn der Erfolg mal ausbleibt, bemerke ich, wie sehr mich das auch privat aus der Balance bringt." Doch intensive Gefühle schrecken ihn scheinbar nicht, auch wenn sie manchmal schmerzlich sind. Für den Umgang mit Liebeskummer empfiehlt Tom: "Ihn genießen. Ich bin schon süchtig nach Gefühlen, auch den schweren." Liebeskummer sei das erste starke Gefühl in seinem Leben gewesen, welches er bewusst empfand. Und wo schaltet er ab? Auf dem Tennisplatz. "Auf dem Platz vergesse ich Sorgen", verriet Tom Schilling.

Bild: Felix Hörhager/picture-alliance/Cover Images

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.