UFC hält an Octagon Girls fest - Präsident reagiert auf "lächerlichen" Protest

Ben Barthmann
freier Sportjournalist

Die UFC wird auch in Zukunft auf knapp bekleidete, junge Frauen vor, während und nach den Kampf-Events setzen. Dies verkündete Präsident Dana White nach einem Vorschlag der Bürgermeisterin von Melbourne.

Die UFC ist auch für seine Octagon Girls bekannt. (Bild: Getty Images)

“Unsere Octagon Girls, die genauso Teil der UFC-Marke sind wie alle anderen auch, sind Botschafter für unseren Sport”, sagte White, der den Vorschlag der Melbourne-Bürgermeisterin Sally Capp als “lächerlich” bezeichnete und vehement zurückwies.

Capp hatte darauf hingewiesen, dass es eventuell nicht mehr zeitgemäß sei, halbnackte Frauen einzusetzen. White konterte: “Für jemanden, der absolut keine Ahnung davon hat, wer diese Frauen sind, was sie tun, was sie der UFC bedeuten, ist das einfach Schwachsinn.”

Dana White: UFC behandelt Frauen so gut wie kein anderer Sport

In keinem anderen Sport auf der Welt würden die “Frauen besser behandelt werden” als in der UFC, ergänzte White. Tatsächlich sind Octagon Girls wie Arianny Celeste oder Brittney Palmer fester Bestandteil der UFC und erhalten auch entsprechende Gehälter.

White verwies deshalb auf die Verträge der Frauen: “Die Leute sollten sich vor ihrem Aufschrei damit beschäftigen, welche Arbeit diese Frauen für das Unternehmen machen und wie viel Geld sie damit verdienen.” Sie seien “genauso wichtig” wie die Kämpfer für die Marke UFC und “würden entsprechend behandelt.”

Ein vergleichbares Gegenbeispiel hat kürzlich Alba Berlin gesetzt. Der deutsche Basketball-Bundesligist kündigte an, zukünftig auf den Einsatz von Cheerleaderinnen zu verzichten.

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