Umfrage: Diese Büro-Floskeln nerven am meisten

Antonia Wallner
Freie Autorin

Arbeitnehmer wissen: Im Job gelten oft ganz eigene Regeln. Zum Beispiel, was die Sprache angeht. Nun hat zwar jede Floskel durchaus ihren Sinn, aber irgendwann kann man sie nicht mehr hören bzw. lesen. Eine Umfrage enthüllt jetzt, welche Sätze und Abkürzungen Arbeitnehmer am schlimmsten finden.

Im Büro herrscht oft eine ganz eigene Sprache. (Symbolbild: Getty Images)

Egal ob an der Kaffeemaschine, beim Meeting oder über Mails: Wenn sich Angestellte einer Firma unterhalten, hat man manchmal den Eindruck, sie würden eine fremde Sprache sprechen. Das reicht von populären Abkürzungen wie ASAP, LG oder FYI bis zu typischen Denglisch-Sätzen wie “Ich sehe dich da im Lead“ oder “Halt mich gern im Loop“.

Alte Buchstabenkombination an der Spitze

Die Statistik-Plattform “Statista“ hat in Zusammenarbeit mit der Seite “YouGov“ eine Umfrage gestartet, welche Floskeln Arbeitnehmer besonders nerven. Eine ganz alte bekannte Buchstabenkombination hat es dabei an die Spitze geschafft: MfG, ausgeschrieben “Mit freundlichen Grüßen“ ist für 21 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die schlimmste aller Floskeln. Dicht gefolgt von der herzlicheren Variante “Liebe Grüße“, kurz LG. Auf Platz drei landen mit 18 Prozent die täglichen “To Do’s“.

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28 Prozent kennen keine schlimmen Floskeln

Ähnlich unbeliebt bei Arbeitnehmern ist die typische Meeting-Frage “Wer schreibt Protokoll“ (17 Prozent) sowie das oft unvermeidliche “Briefing“ und das “Home Office“ (beide 17 Prozent). Am wenigsten nerven laut der Umfrage die englischen Begriffe “Gamechanger“ (7 Prozent), “Standup“ und “Insights“ (beide 5 Prozent). Viele Angestellte sind aber wohl so in ihrer Routine verankert, dass sie den Büro-Sprech schon gar nicht mehr bewusst hören: 28 Prozent haben bei der Umfrage “Ich habe noch keine schlimmen Floskeln gehört“ angegeben.

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