Umstrittenes Konzert: Trotz Kritik: Xavier Naidoo tritt in Spandauer Zitadelle auf

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Berlin.  Sänger Xavier Naidoo soll im kommenden Sommer in der Zitadelle Spandau auftreten – ein Vorhaben, das nicht ohne Kritik bleibt. Bereits im Frühsommer gab es Kritik von Vertretern der Spandauer SPD-Fraktion, nun hat sie die Konzertpläne erneut in der Bezirksverordnetenversammlung thematisiert, unter anderem mit Blick darauf, ob das Bezirksamt bereit ist, ein Sonderkündigungsrecht wahrzunehmen – und damit, das Konzert zu verhindern.

Doch laut Kulturstadtrat Gerhard Hanke (CDU) gibt es keine Handhabe, die Veranstaltung seitens des Bezirks abzusagen. „Es wäre rechtswidrig, den Auftritt zu untersagen, und es ständen hohe Schadensforderungen im Raum“, sagte er am Mittwochabend. Es werde davon ausgegangen, dass dem Veranstalter durch eine Absage des Konzerts ein Schaden von mindestens einer Million Euro entstehen könne.

Xavier Naidoo hatte zuletzt mit verschwörungstheoretischen und rechtspopulistischen Äußerungen für Aufsehen gesorgt; auch hinter der Corona-Pandemie sieht er eine Verschwörung. In der Zitadelle Spandau sollte er eigentlich bereits im vergangenen Sommer auftreten, wegen der Corona-Pandemie wurde das Konzert aber auf den 1. August 2021 verlegt.

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