Vaping: Wer dampft und raucht, schadet seiner Lunge am meisten

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Wer sowohl E-Zigaretten als auch konventionelle Zigaretten raucht, bekommt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Probleme mit den Atemwegen, wie eine neue Studie zeigt.

Neue Forschungsergebnisse des Massachusetts General Hospital (MGH) belegen, dass Symptome wie Keuchen, Fiepen und Husten mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auftreten, wenn Raucher sowohl E-Zigaretten als auch Tabakzigaretten rauchen als wenn man ausschließlich nur eine Variante konsumiert.

Für ihre Studie analysierte das Team die Daten von über 20.000 mindestens 12 Jahre alten Menschen, die an der Studie 'Population Assessment of Tobacco and Health' (PATH) teilgenommen hatten.

Die Probanden hatten zu Beginn des Untersuchungszeitraums 2015-16 keinerlei Atemwegsprobleme, aber ein Jahr später berichteten 10,7 Prozent der Nichtraucher von Symptomen, während es bei den reinen Vapern 11,8 Prozent waren, bei den reinen Tabakrauchern 17,1 Prozent und bei denen, die sowohl E-Zigaretten als auch Tabak rauchten, 19,7 Prozent.

Diejenigen, die beide Zigarettenformen nutzten, war die Wahrscheinlichkeit, Atemwegssymptome zu entwickeln, 1,9 Mal höher als bei ausschließlichen E-Zigaretten-Konsumenten und 1,24 Mal höher als bei denen, die nur Tabakzigaretten rauchten.

"Menschen, durch das Vaping mit dem Rauchen von Tabakzigaretten aufhören zu können, sollten davor gewarnt werden, beides zu benutzen. Stattdessen sollten sie lieber konsequent vom Rauchen auf das Vaping umsteigen, wobei das ultimative Ziel sein sollte, auch damit aufzuhören", erklärte Krishna Reddy, Hauptautor der Studie.

Mitautorin Nancy Rigotti fügte hinzu: "Diese Studie hilft herauszufinden, wie E-Zigaretten am besten eingesetzt werden, um die Schäden durch das Rauchen von Tabak zu senken. Ausschließliches Vaping erhöht das Risiko von Atemwegserkrankungen nicht, während die kombinierte Nutzung beider Produkte (E-Zigaretten und Zigaretten) es tat."

Die Ergebnisse der Studie wurden im 'American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine' veröffentlicht.