"Ich verdiene ein Leben": Britney Spears' erschütternde Aussage vor Gericht

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Die Details im Falle Britney Spears (39) sind vermutlich noch viel erschütternder, als es die Fürsprecherin der Sängerin ('Oops!... I Did It Again') je vermuteten. Am Mittwoch (23. Juni) sagte der Star im Gerangel um seine Vormundschaft erstmals selbst vor Gericht aus, und weltweit begann 'FreeBritney' auf Twitter zu trenden.

Die ganze Welt angelogen

Britney wohnte der Anhörung über Zoom bei und bestand darauf, dass Einzelheiten des Treffens öffentlich gemacht werden. "Ich will doch nur mein Leben zurück", erklärte sie an die Richterin Brenda Perry gewandt und fügte hinzu: "Es sind jetzt 13 Jahre. Und es reicht. Es ist lange her, dass ich zuletzt mein Geld hatte. Und ich wünsche mir, dass das alles aufhört." Die Vormundschaft ihres Vater Jamie sei missbräuchlich, so die Sängerin weiter. Sie würde am liebsten ihre Familie verklagen. Bislang hatte Britney stets gute Miene zum bösen Spiel gemacht: "Ich habe gelogen und der ganzen Welt gesagt, ich sei glücklich. Aber ich bin nicht glücklich. Ich kann nicht schlafen. Ich bin so wütend, es ist zum Verrücktwerden. Und ich bin depressiv."

Britney Spears darf keine Kinder bekommen

Im Laufe der Anhörung kamen zum Teil schockierende Einzelheiten ans Tageslicht. So seien ihr gegen ihren Willen Medikamente verabreicht worden, erzählte die Sängerin. Zudem würde sie aktiv daran gehindert, mit ihrem Freund Sam Asghari eine eigene Familie zu gründen — Britney hat bereits zwei Kinder aus einer früheren Beziehung. "Es ist mir nicht gestattet, zu heiraten oder ein Kind zu bekommen. Ich trage im Moment eine Spirale zur Verhütung. Ich wollte sie herausnehmen lassen, so dass ich ein weiteres Baby haben kann. Aber dieses so genannte Team lässt mich nicht zum Arzt gehen, weil sie nicht wollen, dass ich weitere Kinder bekomme."

Sie plädierte an die Richterin, die Vormundschaft aufzuheben, die ihr mehr Schaden zufüge als guttut. "Ich verdiene ein Leben. Ich bin gut in dem, was ich mache. Alles, was ich will, ist mein eigenes Geld zu verdienen und der Welt meine Geschichte zu erzählen. Ich will gehört werden." Jetzt bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen die Aussage haben wird. Die Welt hört Britney Spears auf jeden Fall zu.

Bild: Media Punch/INSTARimages/Cover Images

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